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einen Hinkenden, sondern einen an beiden Füfsen Gelähmten bezeichnet(Ili as I, 600. 607.). Juno war über die Miſsgestalt ihres Sohnes auch so ungchalten, daſs sie ihn vom Olymp herab warf und ihn nicht schen wollte; weshalb die Meergöttinnen Eurynome und Thetis ihn in verborgener Höhle unter den strömenden Wassern des Okeanos auferzogen (Ilias XVIII, 395— 405.). Der Kopfputz aus fünf hohen Federn ist charakteristisch. Fig. 25. Ein Widderkopf, als Amulet.. Fig. 26. Ein ruhender Widder, zu gleichem Gebrauch.
Fig. 27. Ein Hase. Als Hieroglyphe kommt dieses Thier sehr häufig vor, z. B. auf den Obelisken von Luxor Tafel XVI. fünfmal. Nach Plutarch war der Hase, aus sehr natürlichem Grunde, die Hieroglyphe des Gehörs(Grmpos. l. IL.. Juaest. 5.); wegen anderer Eigenheiten bezogen ihn die Griechen auf die Venus(Millin mythol. Galerie, Tafel 45. Fig. 199. M. s. auch Horap. I, 26.)..
Eig. 28. Eine aus Palmblättern geflochtene Sandale, deren mehrere, die wirklich ge- tragen zu seyn scheinen, in der Sammlung vorhanden, und sehr ſest und weich sind. Selbst die Könige sind oft mit solchen Sandalen bekleidet, z. B. Tafel XXIII. EFig. 2., (Apulej. Metam. XI. P. 256. Pedes ambrosios tegebant soleae, palmae victricis foliis intex- tae.), und auch als Hieroglyphe kommen sie vor, z. B. Tafel XIV.I. Fig. 1. Mittelst des vor- dersten gedrehten Bandes wurden sie mit den Zehen gehalten, und bedurften keiner wei- teren Befestigung. Auch die christlichen Anachoreten der Thebaide trugen geflochtene Sohlen, und ich weiſs nicht, ob die aindæia, die als Fuſsbekleidung der ägyptischen und atheniensischen Priester erwähnt werden, vielleicht von dieser Art waren.
Fig. 29. a. b. c. Daſs bei den Aegyptern Janusartige Darstellungen in Gebrauch waren, bemerkte ich schon Seite 403. Sie hatten, wie ursprünglich auch bei Griechen und
Römern, prophylaktische Bedeutung(Horap. I, 24.). Hier sehen wir, in einem höchst
unförmlichen Bildwerke, Helios und Horus vereinigt; über dem Falkenkopfe des ersten ruht die Krone des Richteramtes, die Füſse scheinen auf Löwen zu stehen, zwischen denen eine Kugel die Sonne anzeigt.
Fig. 30. Eine Sohle von Leinwand, sehr fest mit Kreide belegt und bemalt; indeſs wahrscheinlich nicht zum wirklichen Gebrauche, sondern blos zur Bekleidung der Mumien
bestimmt.
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Fig. 1. a. b. c. d. Die vier Seiten eines kleinen Grabes oder Todtenkästchens(oben S. 413.). Sechs dieser Kasten sind noch ganz erhalten, von weit mehreren aber blos ein- zelne bemalte Bretter vorhanden. Die meisten kommen in den Darstellungen mit dem hier abgebildeten überein. Fig. a. Ein knieender Mann, mit einer Epheuranke in den Händen, bringt einem falkenköpfigen Gotte, hinter welchem Isis steht(S. 410. 11.), ein Trankopfer, nebst Früchten, Kuchen und Blumen dar. Der Epheu war bei den Aegyptern dem Osiris geweiht, und führte von diesem Gotte den Namen Chenosiris, Osiriskraut(Plutarok.
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