Druckschrift 
Apis. (Biene.) Latr.
Einzelbild herunterladen

8 PErklärung der Kupfertafeln XMMIV. MMV.

1

chen, namentlich in der Vertheilung auf die Organe, wie bei den Maiwürmern und spanischen Fliegen. Das System der Speichelgefälse ist pei den sehr entwickelt. Ramdohr 6) entdeckte sie aber nur die beiden hintern, im Brusistück neben dem Oesophagus liegenden Lappen. Ihren menhang mit den beiden vordern im Kopf liegenden Lappen entdeckte Treviranus(²). Alle vier Zweige verbinden Sich 7u einem Canal(Tab. XNV. Fig. 28.), der sich hinten in den Rüssel mün- det(). Auch in diesen Organen spricht sich die Bestimmung der Arbeiter aus, denn bei den H ist übereinstimmend mit der Länge des Rüssels, auch ein weit grölserer Apparat von Speichelgelälsen als bei 2 und q(Treviranus F. 225.). Erklärung der Kupfertafeln.

Taf. XXIV. Von der gemeinen Honigbiene Fig. 1. 2. die geschlechtslose(6) Fig. 4. 5. 6. das Weib (S) und Fig. 8. 9. 10. der Mann(U) in verschiedenen Stellungen, so wie Fig. 3. 7. 11. die Köpfe derselben von vorn. Sämmlliche Figuren vergröfsert. Dic natürliche Crölse der fliegend dargestellten Fxemplare ist un- ter den Figuren mit Linien bezeichnet..

Taf XXV. Fig. 1.(). Die beiden am lelzten Fuſswurzelgliede noch beſestiglen Häkchen mit dem Ballen Pig. 3. Der rechte Vorderfuſs von oben und auſsen, u. Fig. 4. die Tar- beins desselben Fuſses von unten und innen. Fig. 5. Der linke Binterfufs von innen, und Fig. 6. dessen Schienbein und erstes und zweites Tarsenglied von aufsen. Fig. 7. Der Halsschild(collare) mit den Hüflen und Schenkeln des ersten Fuſspaares. Fig. 8. Pie innern Mundtheile(nur der rechte Unterkiefer weggenommen) in ihrer Loge im Ausschnitt an der Unterseite des Kop- ſes, von unlen gesehen. Fig. 9. Die Lipphe von oben geschen. Fig. 10. Dieselbe viel stärker vergröſsert, mit auseinander gelegten Tastern(h. h) und Nebenzungen(L. kK.), und Fig. 10. A. der Unterkiefer der rech⸗ ten Seite von dersciben Vergröſserung. Fig. 11. 12. Die borstenarligen Haare der Zunge von zwei verschie- denen Stellen, unter 300 maliger Vergrölserung. Fig. 13. Die Zungenröhre noch stärker vergrölsert als Fig. 10. Fig. 14. Die Leſze von aufsen. Fig. 15. Der rechte Oberkiefer von auſsen. Fig. 16. Der Ober- kiefer des Q und Fig. 17. des c7. Pig. 18. Zwei die Wachsabsonderung besorgende mittlere Pauchschuppen, und 19. die letzte Bauchschuppe. Fig. 20 25. Haare von verschiedenen Gegenden des Körpers. Fig. 26. Der Schienbeindorn des ersten Fufspaares(= Fig. 4. a.). Fig. 27. Die Strigel desselben(= Fig. 4. d.) beide Sehr stark vergr. Fig. 28. Pie Speichelgefälse des Kopfes,(aus der E Biene(Tre viran.). Fis. 29. Der Nah- rungscanal einer H Biene, mit darunter gelegten Umrissen der drei Haupt-Regionen des Körpers. Fig. 30. Das Tracheen-System, eben so. Pig. 31. Total-Ansicht des Nervensystems(der hintere Theil des unparen und das pare Fingeweidenervensyslem sind weggelassen). Pis. 32. Das Hirn mit den Fingeweidenervensystemen von oben, mit unterliegender Speiseröhre(P. p.). Fig. 33. Das Hirn nebst dem vordern Knoten der Bauch- kette(c.) und ihrem Verbindungsasle zwischen a. und c, von der Seite. F. 34. Die 2 Geschlechtstheile. F. 35. Die q Geschlechtstheile, woron das obere Ende(bis e.) von oben, das uniere(von f. g. m.) von der Seite gesehen wird(r. ist der Mastdarm und s. der After). Fig. 36. Die Seitenkörper der Ruthenscheide(m. n.) mit dem fächerförmigen Theil(q) und seinem Stielchen(r.) uud Plältchen(s.) des länglichen, gekerbten Ruthenscheiden- Anhanges. Fig. 37. Pie Buihenscheide mit der Ruthe und ihren Anhängen, so wie mit ihren Seitenkörpern

von vorn, u. Fig. 2. von der Seite geschen. salglieder mit der letzten Hälfte des Schien

von oben. Fig. 38. Die Ruthe, besonders dargestellt. Fig. 39. Der Stachelapparat mit dem Giftbläschen (d.). Fig. 40. Der Stachel mit seiner Angel. von der Seite. Pig. 41. Die Scheide mit den beiden Stech- Fig. 42. Fine der Stechborsten, schr stark vergr. Fig. 43. Das in dem Stachel-

borsten, von der Seite. dende Gifibläschen(b) mit dahinterliegenden Ovarien. Rudiment(*) Bläschen(æ.) aus einer P

Apporat(c.) mün

und Fig. 44. letzteres besonders dargestellt, sehr stark vergr. Fig. 45. Fin Stück einer Wachstafel so durchschnit- ten, dals die rechte und linke Zellenreihe nach ihrer ganzen Länge getroffen ist, so daſs man die beiden in den- selben liegenden Puppen mit dem hintern Ende gegen einander gekehrt sicht, während das Kopfende einer je-

den am Ausgange der Zelle lietzt. Fig. 46. Hie Paraufsicht auf ein Stückchen einer Wachstafel, so daſs man gie Zellenwände der linken Hälfte mit Starken Linien bezeichnet, die der jetzt darunter liegenden rechten Hälfte aber nur mit schwachen Linien qurchschimmern sieht. Die in den ersteren sleckenden 5 Puppen zeigen die Köple sämmilich nach einer Gegend gerichtet. Fig. 47. 48. Fine offene Weiser-(2) Zelle in verschiedener Richtung gesehen. Die Findrücke an derselben sind Spuren unvollendeler Zellen. Fig. 49. Auf schwarzem Grunde(Aqua tinla eine Puppe(b.) eine Larve(²) von der Seite, und der Boden einer Zelle mit einem dar- auf befestigten(auf dem dünneren Ende stehenden) Eichen(d.), links mehrere EFier(e) besonders dargestellt, en einer Zelle liegende junge Larve(c), und darunler ein Eichen(k) sehr stark vergröſsert.

Säurebläschen(b.) mit dem dahinlerliegenden verkümmerlen Pierstoche(a. a. c.) und der nur Fig. 51. Der Nahrungscanal derselben, mit

und eine am Bod

Fig. 50. Das augedeuteten letzten Hinterleibsschuppe(d.) aus einer 5 Ameise.

den Gallengefälsen(vergl. Fig. 29.).

() Magaz. der Geellsch. naturſ. Freunde 2u Bert. Jahrg. 5. Ouartal 4. J. 376. Germar's Magaz. d. Entom. R. 135(2) Der beiden Trevir. verm. Schriſt Bd. 2. F. 123. 6) Previran a. 0. S (6) Die weisten Figuren vind mehr oder weniger vergrölsert. Die hier nicht erklärten Buchstahen sehe man in der Beschreibung von A. melica(S. 178 181.) nach. Wenn nicht W oder Q bemerkt ist, s0 petreffen die Figuren die neutra 5 (*) Die Rudim. der Fierstöcke, s. abgebild. von Ratzeburg in Nov. Act. Acad. C. Teop. C. Vol.