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Apis. (Biene.) Latr.
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2 ApIs MRLILIPIcCA.

Stirn und Scheitel. Augen ziemlich grols, ganz an den Seiten des Kopfes, schr langgezogen, fast nierenſörmig eiförmig, bräunlich-schwarz, ziemlich glänzend, mit feinen, kurzen, einfachen, braunen Härchen(Tab. MMV. F. 21.) besetzt. Die drei Nebenaugen halbkugelrund, dunkelbraun, durchschei- nend, im gleichseitigen Preieck gestellt, die beiden hintern zwischen dem äuſsersten Ende der Augen, neben der hier etwas erhabenen Mittellinie des Kopfes, das vordere in der, besonders nach hinten vertieften Mittellinie selbst. Fühler braunschwarz, auf der Mitte der Sürn, zu jeder Seite dicht neben der Mittellinie, gebrochen, 13 gliedrig(): VWurzelglied(radicula Krb.) bräunlich- gelb, sehr klein, fast kugelrund. Schaft Gcapus Krb.) schenkelförmig, fein behaart; ielchen(Pedicellus Krb.) klein, fast kuglig. Die Ceiſsel(Silae, Apea Krb.) doppelt so lang als das Wurzelglied und der Schaft, cylindrisch, aus 10 Gliecdern bestehend, deren erstes fast kegelförmig, und mit dem dritten, kurzen sehr innig verbunden, die übrigen fast von gleicher Länge, das letzte abgerundet. Kopfschild fast siebeneckig, höher als breit, bis zur Fühler-Finlenkung hinaufreichend, etwas gewölbt, wenig behaart. Lefze(Tab. XXV. Fig. 14.) abgerundet viereckig, behaart, am vordern Rande etwas zurück- gedrückt, gewimpert. Oberkieſer Fig. 15. und F. S. a.) bräunlich-schwarz, lõffelförmig, nach hinten ausgehöhlt(*) und daselbst zwei erhabene Querleistchen, hornig, vorn mit gerad abgeslutzten, fein und kurz gewimperten Rande, am äufſsern Rande mit langen, hellbraunen Haaren, auf der äuſsern etwas gewölblen Fläche wenig behaart. Die innern Mundtheile mittelst zweier bandförmiger(Jora Kirby)(Fig. 8. x. X.) und eines dreieckigen(Volcrum Kr.) hornigen Theils(z.) im untern sehr tie- ſen Ausschnilt des Kopſes befestigt, sehr in die Länge gezogen, so dicht an einander liegend, daſs sie eine Art von Rüssel(ingua, Fausse trompe Latr., Proboscis Kirby) bilden, welcher in der Ruhe etwa in der Mitte eingeknikt und mit der vordern Hälfte nach unten umgelegt ist(*). Un- terkiefer(valoulae Kirby)(Tab. XRV. Fig. 8. c. f. d. und Fig. 10. A.) sehr langstreckig, auf der Auſsenfläche gewölbt, auf der Innenfläche muldenförmig ausgehöhlt und mit dieser die Lippe umfas- send: Stamm Gipes Nees v. Esenbeck) mit einer hornigen Schuppe(c.) bedeckt, am untern, in- nern, vorspringenden Rande mit langen Wimpern, welche nach vorn immer kürzer werden. Tade d.) Cnala N. v. E.) häutig, lanzetifõrmig, am untern(innern) fast Sförmig gebogenen Rande nach oben(und vorn) mit eimelnen Wimpern, unterhalb dieses Randes bedeutend eingeschnürt und dicht daneben auf der Auſsenfläche eine kleine, fast kegelförmige, warzige, eingliedrige(4) Palpe(Pulpi æteriores K.)(.) tragend. Lippe(Jabinm M. v. E., Gravenhorst, Iingua nebst einem Theil der vgina K.) aus dem mit hornigen Plättchen bedeckten Kinn(mentum)(Fig. S. 9. 10. e.) und dẽt eigentlichen TLippe(abium proprie sic dictum) bestehend, welche in fünf Theile gespalten ist, nem- lich der langen, linienförmigen, behaarten Zunge(Apea linguae K.)(Fig. 8. 9. 10. g. i.), zwei kur-

) Ps ist in der That nicht ganz leicht über die Anzahl der Föhlerglieder ins Reine zu kommen, das sicht man aus den verschiedenen Zählungen verschiedener Schriftsteller. Treviranus verwirft Swammerdamm's und R6aumur's (llerdings unrichtige Zählungen) irrt aber selbst, wenn er allen drei Individuen 13 Glieder zuerkennt. Latreille(Cuv. r an.) giebt den Q und 5 nur 12, den U 13. Wir fanden nur die Zählungen von Kirby and Spenee ¶ntrod. V L. Fp. 126.) richtig, nach denen die q7 14 Gl. und die Q und 5 13 Gl. haben.

G*) Treviranus(in Tiedemann und der beiden Previranus Zeilschn. P) ol. Bd. TII. F. 225.) hält diese

Höhlung, welche beim g geringer ist und dem fast ganz fehlt, delshalb für nöthig, weil sie der Aufnahme und Ver- arbeitung des Wachses förderlich sei.

E**) Wenn ihn das Thier gebraucht, ist er gerade vorgestreckt und in dieser Lage wird er hier auch beschrieben

(4) Pieses ist das äuſserste Beispiel vom Schwinden der Maxillarpalpen-Glicder bei den Hymenopteren, da wir deren in andern Familien sogar bis 6 haben.