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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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228 Neunzehntes Kapitel. Die Pflege der Naturwieſen.

vorhanden, ſo macht der Bodenverluſt auf einen Hektar ſchon eine bedeutende Fläche. Wo dieſes Unkraut zahlreich vorkommt, ſind deshalb die Futtererträge gering.

Es iſt daher die Aufgabe des Landwirtes, gegen Überhand⸗ nahme dieſes Unkrautes einzu⸗ ſchreiten, und dazu bieten ſich ihm verſchiedene Wege dar. Iſt die Wieſe ſtark mit Wegerich

beſetzt und ſonſt auch verunkrautet, ſo iſt, wenn es die Lage erlaubt,

Umbruch und Neuanſaat mit Klee⸗ und Grasſamen am Platze.

Fig. 154. Breitwegerich(Plantago media). Blattroſette mit zwei Blütenſtengeln.

Das iſt das Radikalmittel und namentlich auch zu empfehlen für 6 lückige Kleefelder. b