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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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Die Vertilgung größerer Wieſenunkräuter. 227

ſtehenden Zinken, der ſo in den Boden eingeſchlagen wird, daß die Wurzel mit den Zinken gefangen wird; dann drückt man den Karſt rückwärts und hebt auf dieſe Weiſe die Wurzel aus der Erde. Natürlich erfordert es einen ſichern

Streich, damit die Wurzel von den Zinken erfaßt wird. Sicherer arbeitet man deshalb wohl mit dem Blackenſpaten.

Der Breitwegerich. Ebenſo gefürchtet iſt vielerorts der Breitwegerich, Plantago media(Fig. 154), auchBalle⸗ tätſch,Heudieb,Säuohre, Balleblacke genannt. Auf der Wieſe macht er ſich breit wie eine Gluckhenne. Früh im Frühling, Ende März und Anfang April ſchon, entwickelt die letztjährige Pfahlwurzel eine oder mehrere Blattroſetten, die bald die bogig aufſteigenden Ährenſtiele hervor⸗ ſenden. Die Blüten erſchließen ſich lange vor denjenigen der Gräſer, und ſo hat der Wegerich Zeit, bis zum Heuſchnitte eine Menge reifer Samen zu entwickeln und dieſe nach allen Richtungen auszuſtreuen. Wo ſich eine Lücke im Raſen findet, da kommen junge 2 1 Wegerichpflanzen auf, oft in Fig. ran Plaätlen⸗ Fig. 153. Blackenkarſt. ganzen Neſtern, und vermindern den Heuertrag bedeutend. Denn das Weidevieh läßt die Pflanze un⸗ berührt; die Senſe faßt nur die holzigen Stengel, die gar keinen Futterwert haben. So bleibt der ganze Platz, den die breite Blattroſette einnimmt, durchaus ertraglos.

Eine einzige kräftige Pflanze beanſprucht einen Raum von einem Quadratdezimeter; ſind nun deren Tauſende und Zehntauſende

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