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Die Vertilgung größerer Wieſenunkräuter. 225
anlagen. Im Frühling ſtreckt ſich der Stengel und es erſcheinen eine bis mehrere Kapſeln, umgeben von den fleiſchigen, breiten und langen Blättern. Die Kapſeln öffnen ſich gewöhnlich vor dem Heuſchnitt, zur Zeit der Grasblüte, und entleeren die Samen, die ſich durch ein klebriges Anhängſel an den Fuß von Menſch und Tier anhängen und ſo verſchleppt werden. Aus ihnen entwickeln ſich im nächſten Frühjahr neue Pflanzen, deren Knollen im Laufe der Jahre durch fortwährende Neubildung immer tiefer wandern, bis ſie die ihnen am beſten paſſende Erdſchicht gefunden haben. Wo ſie ſich einmal eingeniſtet, da bleiben ſie lange, gehören doch die Knollen⸗ gewächſe zu den ausdauerndſten Pflanzen. So iſt ihre Verbreitung ſowohl durch ihre lange Lebensdauer, als auch durch leichte Verſamung begünſtigt. Sie findet aber auch durch die Wanderung der Knolle viel leichter paſſende Bodenverhältniſſe als die meiſten übrigen Pflanzen. Wir treffen ſie daher ſowohl auf fetten, als auch auf magern Wieſen, in ſchattigen wie offenen Lagen, im Tale wie im Gebirge. Unzuträglich ſind ihr nur alle flachgründigen Böden(mit felſigem Untergrund), erazt, Perogſitie gettwamman ſowie alle bis in größere Tiefe. zwei Fruchtkapſeln. trockene, hitzige Bodenarten.
Daß die Herbſtzeitloſe ein Unkraut iſt, wird nicht beſtritten. Die Giftigkeit der grünen Pflanze wird allgemein anerkannt. Aber auch die getrocknete Pflanze iſt giftig, trotz vielverbreiteter gegen⸗ teiliger Anſicht. Nicht alle Haustiere ſind für ihren Giftſtoff
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