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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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Das Wieſeneggen. 219

36,2 qu. Auf einer nicht vermooſten Wieſe auf Lehmboden erntete er

dagegen per Hektar: Nicht geeggt Geeggt

1. Ungedüngt.......... 29,5 qu Heu 16,5 qu Heu. 2. Mit 10 qu Kainit gedüngt... 28,0 21,0 3. 8 Thomasmehl gedüngt 26,5 25,5 4. 10 Kainit und 8 qu Tho⸗

20,0 7//

masmehl gedüngt

5 4

a. Fig. 144. Gleichſeitiges Eggen⸗ Fig. 145. Ungleichſeitiges Fig. 146. Zähne der glied der Laacke'ſchen Wieſen⸗ Eggenglied der Laacke'ſchen Laacke'ſchen Wieſen⸗ egge. Wieſenegge. egge. a Hartguß; b

ſchmiedbarer Stahlguß.

Bei ſeinen neueren Verſuchen kommt Hanſen zu dem nämlichen, ſeine früheren Verſuche beſtätigenden Reſultate(vergl. Deutſche landw. Tierzucht 1903, S. 49).

Fig. 147. Dornegge.

Wenn auf das Eggen trockene, rauhe Witterung folgt, ſo erzielt man in den Wieſen in der Regel keine vorteilhafte, ſondern eher eine nachteilige Wirkung. Deshalb ſollte das Eggen im Früh⸗ jahr erſt vorgenommen werden, wenn das Gras zu wachſen be⸗ ginnt, alſo erſt im April.

Allzu frühes Eggen ſchadet!

Die älteſte Wieſenegge iſt die Kettenegge von J.& E. Howard in Bedford. In neuerer Zeit hat aber in Deutſchland die Laacke'ſche ſchmiede⸗ eiſerne Wieſenegge von Groß& Co. in Leipzig⸗Eutritzſch ſtarke Verbreitung gefunden, welche aus 1137 Kettengliedern von obenſtehend abgebildeter Geſtalt(Fig. 144 und 145) beſteht, die nebeneinander in 35 Reihen an⸗ geordnet ſind.