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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
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11. Der Buchweizen. 49

geren Grünfutterpflanzen nach. Der Spörgel wird vorzugs⸗ weiſe als Nachfrucht gebaut. Die Frühfröſte im Herbſt ſchaden ihm nicht, ſelbſt eine vorübergehende Schnee⸗ ☛ bedeckung verträgt er, ſo daß man ihn oft noch im November füttern kann. Auf leichterem gutem Boden und in Gegenden mit feuchtem Klima gedeiht er am beſten. Ein größerer Kalkgehalt 4 im Boden beeinträchtigt das Gedeihen. Niena P cergegrgel cneenne Der feinkörnige, ſammetſchwarze, flach⸗ natürl. Größe; b, cu. d 7 fach vergr. rundliche Same iſt ſchmal geflügelt(Fig. 36). Es empfiehlt ſich, dem Spörgel etwas Raps beizumiſchen.

Eine kleine Form des Ackerſpörgels iſt in feuchten Gegenden ein gemeines Ackerunkraut und auch der gebaute Ackerſpörgel ver⸗ unkrautet das Land gerne, da ein Teil der Samen erſt im zweiten

Jahre aufgeht.

11. Der Buchweizen.

Der Buchweizen(Fig. 37), iſt als Futterpflanze mehr für ſüd⸗ liche, warme Lagen geeignet, da er gegen Kälte ſehr empfindlich iſt. Er wird deshalb bei uns ſelten gebaut. Er iſt eine ſchöne, dekorative Pflanze und liefert eine ausgezeichnete Bienenweide. Das Vieh frißt aber den Buchweizen ungern und das Futter erzeugt leicht Durchfall; es ſollte deshalb nicht rein gegeben werden. Er iſt auch ziemlich an⸗ ſpruchsvoll bezüglich des Bodens.— Der Buchweizen iſt eine Sommer⸗ futterpflanze. Er wird von Mitte Mai bis Ende Juni geſäet. Frühere und ſpätere Saat iſt bei uns riskiert. gi de Vuchwegel Pagopprun esen. Am beliebteſten iſt der ſilbergraue lentum L. a Rückſeite; b Vorderſeite ſchottiſche Buchweizen. Als Bei⸗ rache nnt Kiche e Sennenmerfahene

Stebler. 5. Auflage. 4