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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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42 Viertes Kapitel. Die einjährigen Futterpflanzen.

ſo werden auch die Erbſen wegen ihrer rankenden Stengel in der Regel in Miſchung mit Roggen oder Hafer gebaut. Die Sommer⸗ erbſen mit Hafer, die Wintererbſen mit Roggen. Man verwendet gewöhnlich ¼— ⅞½ Hafer oder Roggen und— ³ Erbſen. Strebel empfiehlt von der Wintererbſe bei Breitſaat Ende Auguſt oder Anfang September 150— 200 kg Erbſen und 40— 50 kg Roggen. Ein Teil der Erbſen kann auch durch Wicken erſetzt werden; es ſind das die bereits genannten„Erbswicken“. Die in Nordoſtdeutſchland

Fig. 27. Futtererbſe, Pisum arvense L. Fig. 28. Pferdezahnmais. Zweig mit Blüten, Hülſe, Blätter u. Ranken.

gebaute„Peluſchke“ iſt eine kleinkörnige Varietät der Ackererbſe, die beſonders für Sandboden geeignet iſt.

4. Der Grünmais.

Von allen Grünfutterpflanzen iſt ohne allen Zweifel der Grün⸗ mais(Fig. 28) die ergiebigſte, beſonders in Gegenden mit mildem Klima. Am ertragreichſten ſind die hochwüchſigen großen Sorten, darunter vor allem der Pferdezahnmais. Der Same des⸗ ſelben hat die Form eines Pferdezahnes, deshalb der Name„Pferde⸗ zahnmais“.

Der Same des Handels ſtammt größtenteils aus Virginien, da er bei uns nur unter ſehr günſtigen Verhältniſſen reift. Die in Ungarn nachgebaute Saat iſt weniger vollkommen. Die einheimiſchen