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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
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28 Drittes Kapitel. Die Heublumenſaat. Im grünen Zuſtande iſt der ſcharfe Hahnenfuß giftig und gibt ſtets ſchlechtes Futter und geringen Ertrag.

Es würde zu weit führen, hier ein vollſtändiges Verzeichnis aller Unkrautſamen anzuführen, die in den Heublumen vorkommen, denn die Zahl iſt ſo groß, wie die Unkräuter auf der Wieſe, und dieſe iſt bekanntlich ſehr bedeutend.

7,(Man vergleiche die Arbeit von Stebler und Schröter, Die wichtigſten Unkräuter der Futter⸗ wieſen und ihre Be⸗ kämpfung“ mit 20 Farben⸗ drucktafeln.)

Die Igelfrüchte

Fig. 14. Wilde WMohee Haupns 3e L. a oelſrucht der wilden Mö hre von innen, b von außen, 7 fach vergrößert; c natür röße... (Fig. 14) ſind oft in

1△ großer Menge vorhan⸗ W W W„, den und bürgern ſich

auf der Wieſe leicht ein. — In den Heublumen von naſſen Wieſen findet ſich häufig in großer Zahl die Kohldiſtel (Fig. 15). Der Same der Braunelle(Fig. 16) fehlt faſt nie und bildet dann auf der Wieſe ein häßliches Un⸗ kraut, das den Boden

Fig. 15. Kohldiſtel, Cirsium oleraceum L. a Frucht durch ſeine Kriechtriebe mit Pappus, natürliche Größe; b Frucht 7 fach vergrößert; mit einer niedrigen Filz⸗

c Pappus abgelöſt.

decke überſpinnt, ganz ähnlich wie der kriechende Günſel(Ajuga reptans L.), der eben⸗ falls häufig iſt. Selten fehlt der Breitwegerich(Plantago media L.) und der große Wegerich(Fig. 17), die, wie der Spitzwegerich, beſonders im zweiten Schnitte ihre Samen reifen. Die Knötericharten, Polygonum lapathifolium L.(Fig. 18), P. aviculare L.(Fig. 19), der Sauerampfer(Rumex Acetosa L.), der ſtumpfblätterige Ampfer(Rumex obtusifolius L.), der kleine

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