IV Vorwort. Verfaſſer Gelegenheit gegeben, ſeine Theorien in den verſchiedenſten Gegenden zu erproben. Derſelbe tritt deshalb hier nicht mit einer unreifen Frucht vor die Leſer, ſondern das Mitgeteilte hat ſich praktiſch bewährt und als gut erwieſen.
Zürich, den 23. Januar 1895.
Die Anleitung ſoll in ſyſtematiſcher Folge ein Geſamtbild entwerfen von der primitivſten Art des Futterbaues bis zu den modernſten Grundſätzen der Anlage von Kunſtwieſen, ein Bild, das zeigt, wie es war, wie es iſt und wie es ſein ſollte.
Zürich, den 24. April 1900.
Vorwort zur fünften Auflage.
Die fünfte Auflage des rationellen Futterbaues iſt ſorgfältig durchgeſehen, verbeſſert, ergänzt und in einzelnen Abſchnitten ganz umgearbeitet worden. Eine gründliche Umarbeitung hat beſonders der Abſchnitt über die einjährigen Futterpflanzen erfahren. Manches Neue findet ſich ſodann in dem Kapitel über die Klee⸗ kultur. Da ſich die vom Autor eingeführte Berechnungsmethode der Miſchungen bewährt hat und ſich immer mehr einbürgert, ſo beſchränkte ſich hier die Neubearbeitung weſentlich nur auf die Herſtellung einer möglichſt präziſen Form der Ausdruckweiſe. Die am Schluſſe des Werkes neu hinzugekommenen Saattabellen werden diejenigen Leſer begrüßen, welche das Buch öfters zur Ent⸗ werfung von Miſchungen zur Hand nehmen. Ganz neu bearbeitet ſind die Abſätze über die Dauerwieſen auf Moorboden und die Miſchungen für Gartenraſen. Bei den Beſchreibungen der einzelnen Arten und der Beſprechung der Pflege der Naturwieſen iſt vieles verbeſſert und erweitert worden. Viele Bilder ſind durch neue, paſſendere erſetzt worden und deren Zahl iſt von 141 auf 159 geſtiegen.
In gleicher Weiſe vermehrte ſich auch die Seitenzahl von 220 auf 240. Die neue Auflage dürfte deshalb den Anforderungen von Praxis und Theorie in noch erhöhtem Maße entſprechen, als dies bei den früheren der Fall war.
Zürich, den 18. Juni 1903. Der Verfaſſer.


