Druckschrift 
Anwendung künstlicher Düngemittel / Paul Wagner
Entstehung
Einzelbild herunterladen

186 uferune eines Düngungeplans f. Line bollſtä d. Ro. T abe Il e II.

Nährſtoffgehalt der verwendeten Menge Miſt und Jauche

Gehalt an

Dem 16,5ha Ackerland Nährſtoffen:

werden an Stallmiſt u 99 und Jauche gegeben: Da⸗ Stick⸗ Phos⸗ Sctict⸗ hure ſtoff phor. Koli foff

0%%%% kg g

1642 Miſt.... 2 0,6 0,45 411 739 779 hl Jauche.. 0,1 0,9 0,35 78 273

Zuſammen: 489 1686 1012

Von uns ausgeführte Verſuche in Ernſthofen haben nun ergeben, daß dieſe Erträge durch Zufuhr von Handels⸗ düngern bedeutend zu ſteigern ſind. Wir haben feſtgeſtellt, daß eine ſehr gewinnbringende Steigerung erzielt werden kann bis zu rund:

1000 dz Futterrüben vom Hektar 300Kartoffeln 40 Weizenkörner 0Haferlörner, 150 Rotkleehen Dieſe Erträge alſo müſſen als Ziel geſetzt werden. Kann der Acker ſie auch nicht in jedem Jahr und von jeder Frucht liefern, denn die Witterung iſt nicht immer aus⸗

6 reichend günſtig, ſo iſt doch die Düngung, zunächſt wenig⸗

ſtens die Kali⸗ und Phosphorſäuredüngung, ſo zu be⸗ meſſen, daß bei günſtiger Jahreswitterung die als Ziel geſetzten Erträge gewonnen werden können. Nun wollen wir ſehen, mit wieviel Phosphorſäure, Kali und Stickſtoff gedüngt werden muß, um die in Aus⸗ ſicht genommenen Höchſterträge zu erhalten. Zunächſt beſtimmen wir die