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Anwendung künstlicher Düngemittel / Paul Wagner
Entstehung
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Aufſtellung eines Düngungsplans f. eine vollſtänd. Rotation. 181

der Halmgewächſe iſt alſo der Natronſalpeter zur vollen Wirkung gekommen, während er bei der Düngung der Futterrüben nicht voll gewirkt hat. Für Futterrüben iſt die Salpetergabe auch recht hoch geweſen. Sie hat bei der 1. Rotation 4 dz

7* 7 2. 7* 6 7

7* 7 3. 7 5 71 betragen. Eine Gabe von 4 dz Natronſalpeter würde aus⸗ reichend geweſen ſein.

Es wird von Intereſſe ſein, die Düngerkoſten zu be⸗ rechnen, die für die Erzeugung von Körnern zurzeit auf⸗ zuwenden ſind, wenn die beim vorliegenden Verſuch er⸗ zielten Erträge gewonnen werden.

Während der drei Rotationen, die 12 Jahre umfaßten, wurden in acht Jahren Halmgewächſe gebaut. Dieſe wur⸗ den in Summa der acht Jahre gedüngt mit

395,3 kg Salpeterſtickſtoff,

480 Kali in Form von 40% igem Kaliſalz,

864 zitronenſäurelöslicher Thomasphosphorſäure und in Summa der acht Jahre wurden durch dieſe Düngung, die als Beigabe zur Stallmiſtdüngung gegeben wurde, ein Mehrertrag von 114 dz Körner mit entſprechendem Stroh im Vergleich zur Stallmiſtdüngung ohne Handelsdünger erzielt. Berechnet man die Koſten der Düngung, wie ſie ſich nach den Preiſen vor Kriegsausbruch und nach den Preiſen von 1920 ſtellen, ſo kommt man zu folgenden Er⸗ gebniſſen:

im März 1914 1920 1 kg Salpeterſtickſtoff koſtete... 1,37 15, 1 Kali koſtete... 0,15 ½ 0,97

1 zitronenſäurelösliche Thomas⸗

mehlphosphorſäure koſtete.. 0,24 ½ 5,