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Anwendung künstlicher Düngemittel / Paul Wagner
Entstehung
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Sticuf fehlte

4 123 14 N 8 49 57 24 7 2* 43 13 51

Halmgewächſe. 133

gung erzielten Mehrerträge, ſo berechnet ſich, daß im Mittel

der Verſuchsjahre folgende Ertragswerte auf je 1 ha er⸗ zielt worden ſind. (Siehe die Tabelle S. 132.) Als die normalen Grenzen, innerhalb welcher die Gaben von Stickſtoff, Phosphorſäure und Kali für Halm⸗ gewächſe zu wählen ſind, können folgende bezeichnet werden.

Sttickſtoff auf 1 ha.

Schwache Düngung 1 dz Natronſalpeter oder Ammoniakſalz.

Mittlere 2

Starke 4 9

Phosphorſäure auf 1 ha.

Schwache Düngung 2 dz Thomasmehl oder 1,5 dz Superphosphat. ¹) Mittlere 2 4 5 3,0 Starke 6 4,5 2

Kali auf 1 ha. Schwache Düngung 1,0 dz 40% iges Kaliſalz oder 3,0 dz Kainit. Mittlere 1,5 4,5 Starke 2,0 2 6,0

Bei der Wahl der Düngermengen iſt folgendes zu be⸗ rückſichtigen.

Die Art des Halmgewächſes.

Gerſte und Roggen vertragen weniger Stickſtoffdün⸗ gung als Hafer oder Weizen, ſteifhalmige Varietäten mehr als ſchwachhalmige. Drillſaat verträgt mehr Stickſtoff als Breitſaat, weite Drillſaat mehr als enge; Braugerſte ver⸗ trägt nur dann viel Stickſtoff, wenn ſtarke Kali⸗Phosphat⸗ düngungen gegeben ſind. Ertragreichere Varietäten ver⸗ langen reichere Düngung als ertragärmere. Gerſte ver⸗ langt mehr Kali als Hafer. 6

¹) Thomasmehl und Superphosphat zu 16% Phosphorſäur angenommen.