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Verſuche mit Winterroggen in Arheiligen uſw.
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12,1 dz Roggenkörner, wenn die Volldüngung gegeben war,
7,5„„ wenn an der Volldüngung die Phosphor⸗ ſäure fehlte,
7,7»„ wenn an der Volldüngung das Kali fehlte,
3,9„„ wenn an der Volldüngung der Sitickſtoff fehlte,
6,5„„ wenn an der Volldüngung die Phosphor⸗
ſäure und das Kali fehlten. Wie oben angegeben, hatten wir folgende Düngungen
für ein Hektar gewählt:
50 kg Phosphorſäure,
100„ Kali,
31„ Salpeterſtickſtoff, und es iſt zu fragen, ob dieſe Düngermengen dem Nähr⸗ ſtoffbedürfnis des Ackers entſprochen haben. Auch hier⸗ über geben die Verſuche Auskunft. Wir wollen die Fragen einzeln prüfen.
Die Phosphorſäure.
Vergleicht man Verſuch 2 mit 1, ſo ergibt ſich aus Tabelle II, daß der Roggen bei Volldüngung um 12,6 kg Phosphorſäure mehr als bei ungedüngt aufgenommen
hatte. Dieſer Mehrbedarf von 12,6 kg konnte zum Teil
aus dem Bodenvorrat gedeckt werden, denn wir erſehen aus Verſuch 3, bei welchem mit Stickſtoff und Kali gedüngt war, daß der Roggen hier um 7,8 kg mehr Phosphor⸗ ſäure aufgenommen hatte, als bei ungedüngt. Es waren alſo der Rechnung nach nur noch 4,8 kg Phosphorſäure durch Düngung zu beſchaffen, um den bei Verſuch 2 er⸗ zielten Mehrertrag zu erhalten. Die von uns gegebene Phosphorſäuredüngung betrug 50 kg, alſo das Zehnfache der zu beſchaffenden Menge, und es iſt zu fragen, ob dieſe Düngung nicht zu reichlich war. Ich antworte darauf, daß ich die Düngung für angemeſſen halte, denn der


