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Der praktische Kleegrasbau : kurz und bündig gefaßte, auf Erfahrung begründete Anleitung zum Kunstfutterbau / von A. Nowacki
Entstehung
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160 Die praktiſche Ausführung und Behandlung der Kleegrasſaat.

Bei Güllewirtſchaft: Bei Stallmiſtwirtſchaft: 4. Kompoſt 4. Kompoſt 5( Gülle 5 Jauche 1 Superphosphat 55 Tyomasmehl Gülle Chileſalpeter 6.] Holz⸗ und Knochenaſche 6.] Hotz⸗ und Knochenaſche Gips Gips

Im ſiebenten Jahre kann die Kehrordnung mit Stockmiſt oder mit Stallmiſt wieder von vorne beginnen. Durch einen derartigen Wechſel mit verſchiedenen Dünger⸗

arten wird der Einſeitigkeit des Beſtandes und der Ver⸗ unkrautung vorgebeugt, der quantitative Ertrag der Wieſen er⸗

höht und die Qualität des Futters verbeſſert.

Die vorſtehende Kehrordnung iſt nur ein Beiſpiel zur An⸗ leitung, das jeder Landwirt bei der Düngung ſeiner Natur⸗ und Kunſtwieſen nach den Umſtänden und Verhältniſſen abändern kann und muß. Mit Ausnahme einzelner beſonderer Lagen und Böden(Torf und Moor) ertönt aber in allen Wirtſchaften der Ruf: Phosphorſäure, Kali und Stickſtoff! In der Dreiheit liegt die Kraft!

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Rückblick und Schluß. Pflanzen verſchiedener Art vertragen ſich wohl miteinander, Was die eine nicht braucht, kommt doch der andern zu gut.

Reichlich verſorge den Ulee mit der löslichen Säure des Phosphors, Und mit dem bräunlichen Saft tränke das lechzende Gras.

Fehlt der tieriſche Harn, dann gib auch käufliches Kali Und als treibenden Stoff Chileſalpeter dazu.

Auch die Aſche verwend und den wohlbereiteten Kompoſt, Der den Wieſenbeſtand dichter und leckerer macht.

Futter gibts dann genug für die Küh' und die Kälber im Stalle, Und an der köſtlichen Milch laben ſich Mutter und Kind.

Alſo ſättigeſt du als Landwirt alle Geſchöpfe. Freue dich, Herr der Natur, freue dich deines Berufs!

Druck von Hermann Beyer& Söhne(Beyer& Mann) in Langenſalza.