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Der praktische Kleegrasbau : kurz und bündig gefaßte, auf Erfahrung begründete Anleitung zum Kunstfutterbau / von A. Nowacki
Entstehung
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C. Die Düngung der Natur⸗ und Kunſtwieſen. 155 mittleren Bodenarten, zu denen der lehmige Sand und der ſandige Lehm gehören. Schlecht oder gar nicht wirkt es auf den ſchweren Bodenarten, als da ſind: Lehm, Letten und Ton. Hiernach laſſen ſich für die landwirtſchaftliche Praxis ſolgende Regeln aufſtellen: 1. Für die ſchweren Böden kauft man Superphosphat. 2. Für die mittleren und leichten Böden kauft man Thomasmehl, wenn 2 kg Phosphor⸗ ſäure im unverfälſchten and feingeſiebten Thomasmehl billiger zu ſtehen kommen, als 1 kg lösliche Phosphor⸗ ſäure im Superphosphat. 3. Für die Torf⸗- und Moor⸗ böden kauft man Thomasmehl. Hinſichtlich der Zeit der Anwendung iſt zu betonen, daß 1 das Thomasmehl nicht erſt im Frühjahr, ſondern ſchon möglichſt früh im Herbſt auf die Wieſen geſtreut werden mmuß, damit die Phosphorſäure Zeit hat, ſich zu löſen. Von einem unverfälſchten Thomasſchlackenmehl mit 75% Feinmchl und 18% Phosphorſäure ſind als Beidüngung zur Gülle etwa 300 kg pro Hektar zu berechnen. Ohne Gülle, B. auf Torfboden. kann man 500 kg im erſten und je 300 kg nn den folgenden Jahren pro Hektar verwenden. Enthält das CTöhomasmehl weniger als 18% Phosphorſäure, ſo ſind die voorſtehenden Zahlen entſprechend zu erhöhen. Das Nähere hiirüber iſt aus der falgenden Tabelle zu entnehmen, in der die Zahlen nach oben abgerundet ſind.

Um zuzuführen ſind erforderlich

pro Hektar an Thomasmehl mit einem Gehalt von: 8 äure: 1 ꝗꝙ.- V Phosphorſäure: ¹) 14% 16% 18% 20% 22% 24% kg kg kg V kg kg kk kg ſ ſ 10 72 63 ſ 56 50 46 147 20 143 125 112 10o 9l 84 30 215 188 167 150 137 125 40 286 250 223 200 182 16 7 50 358 313 278 250 228 209 60 429 375 334 300 273 250 70 500 438 389 350 319 292 80 572 500 445 400 364 334 90 643 563 500 450 410 375 100 715 625 556 500 455 417

¹) Von dieſer Phosphorſäure wird den Pflanzen im erſten Jahre etwa die Hälſte zugänglich.