Druckschrift 
Die Schafzucht : Rassen, Züchtung, Ernährung, Rentabilität und Krankheiten des Schafes, Wollkunde und technische Verarbeitung der Wolle / von Johannes Heyne
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

Paarung. 45

tr, trockenes Haar, ſchlechte Ernährung,

sf, ſchwerer Fettſchweiß, kt, Krepphaar, ungenügende Elaſtizität, glaſiges Haar.

III. Körperform.

1. Wollſchafe.

Die Körperformen finden ihre Beſchaffenheit durch 1½—%, und zwar ⅛—% für Wollſchafe und ⅞—%ℳ bei Fleiſchſchafen. Wollſchafe ⅞6 normale Figur, gute Entwick⸗ lung, ⅛ große, ſchwere Form mit breiten Formen, Neigung zur Form der Fleiſchſchafe.

7ſͤ% geringere Form an Durchbildung als, aber brauch⸗ bar für die Zucht.

⅛ unhaltbare Form. Zu einer weiteren Bezeichnung werden dann noch die Buchſtaben e und ü gebraucht. Das e hinter den Achteln drückt eine Vergröberung des Organismus aus. Das e vor den Achteln deutet dagegen auf eine gewiſſe Zartheit und Schwächung des Organismus hin, die, wenn ſie vollſtändig ausgeſprochen, mit eü bezeichnet wird und das Tier für die Zucht wertlos macht.

2. Fleiſchſchafe. Für dieſe gelten die Bezeichnungen 3/6— ⁄ ⁄, die voll⸗ kommenſte Körperform wird mit 7% bezeichnet. 3

*

Iv. Zeichen für den Grad der Veredelung.

Man verwendet dann die Nullen in folgender Weiſe: 00000 als Zeichen des höchſten Zuchtwertes, 000„„ für ein Tier von mittlerem Zuchtwert, 00—0„„ für ein unedles Tier mit geringem Zuchtwert. Ein vorzügliches Mutterſchaf mit Tuchwollcharakter würde folgende Bezeichnung erhalten: E 1 a+m a orig!l ⅜ I 00000, dagegen ein Kammwollſchaf von beſter Qualität R 1 a mlt a origl m 1 00000. Als weitere Beurteilung von Schafen hat man Punkt⸗ zahlen eingeführt. Settegaſt nimmt 100 als Norm an und