ſchafe.
Schafraſſen. mongoliſche, kirgiſiſche, kalmückiſche und burätiſche Fettſteiß⸗
Das Stummelſchwanzſchaf(Ovis Tachycera).
Dasſelbe kommt in Oberägypten, Perſien und Ara⸗ bien vor.
Das kurzſchwänzige Schaf des Nordens(Ovis brachyura borealis).
Unterarten dieſes Schafes ſind das Hebridenſchaf(Ovis brachyura hebridica) und das Shetlandſchaf(Ovis brachyura zetlandica).
Das Mähnenſchaf(Ovis jubata).
Man unterſcheidet das angoleſiſche, das ſenegaliſche und das marokkaniſche Mähnenſchaf.
Das hochbeinige Schaf(Ovis longipes).
Das Hängeohrſchaf(Ovis catotis). Abb. 1.
Das Hängeohrſchaf bildet die größte Schafgattung⸗ Von ihm ſtammen ab: das Bergamasker, das paduaniſche und das Münſterſchaf. Das Bergamasker Schaf hat eine größere Be⸗ deutung; es wurde in Steiermark und Kärnten ſowie im ober⸗ bayeriſchen Gebirge eingeführt. In Kärnten findet ſich auch
noch das Seeländer und in den Salzburger Alpen das ſogen.
wälliſche Schaf.
Das Zackelſchaf(Ovis strepsiceros) hat ſehr lange, gerade, ſchraubenförmig gewundene Hörner. Man unterſcheidet das kretiſche(griechiſche), das walachiſche, das türkiſche und das ungariſche Zackelſchaf. Dasſelbe wird in kultivierten Ländern immer mehr verdrängt, da die Rente wenig ergibt; zu Kreuzungen mit Rambouillets eignet es ſich gut. Seine Milch wird zu verſchiedenen Käſeſorten(Liptauer und Brinſen⸗ käſe) verarbeitet. Noch haben wir des Heideſchafes(Ovis brachyura campestris) zu gedenken. Man unterſcheidet das deutſche Heideſchaf(auch die Heidſchnucke genannt), das däniſche, das franzöſiſche, das ſpaniſche, das ſchottiſche(Dun- faced Breed) und das engliſche Heideſchaf oder den ſchottiſchen Schwarzkopf(Blackfaced Breed).
Im weiteren Verlaufe unſerer Darſtellung haben wir diejenigen Schafe zu behandeln, welche mehr züchteriſches In⸗ tereſſe gewähren und beſonders in Europa Beachtung ver⸗ dienen. Man kann ſie nach dem Werte der Wolle oder nach dem des Fleiſches einteilen. Unter den Wollſchafen wieder
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