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Der Weizenbau / von Eug. Risler. Übers. und mit Anmerk. vers. unter Berücksicht. deutscher Verhältnisse von W. Rimpau
Entstehung
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172 Vierzehntes Kapitel. Reife und Ernte.

phorſäure und Kali enthält, welche man beim Schnitte in ihr findet, aber doch ſchon mehr als ⅛ der Phosphorſäure und mehr als des Stickſtoffs und Kalis. Bald nach der Blüte, ungefähr 5 Wochen vor der Reife, ſind dieſe Stoffe im großen Ganzen ſchon vollſtändig vorhanden.

Das Trockengewicht der Körner betrug für dieſelbe Ernte

pro Hektar:

Am 6. Julit 1758 kg „ 11.„ onbi. 1205„ „ 15„... 1397„ „ 20.„„1... 1701 ⸗

25.„.60C. 2070.„

Die Geſamternte an Weizen von 1864 enthielt pro Hektar:

11. Mai 3. Juni 22.Juni 6. Juli 25. Juli kg kg kg kg kg Organiſche Subſtanz, nach dem Stickſtoff und der Aſche be⸗ rechnet... 1 239,3 2 787,8 5 309,1 5 743,3 5 731,6 Stickſtoff. 50,9 52,1 89,9 84,6 78,6 Kieſelſäure... 35,3 67,3 127,8 104,0 108,8 Eiſenoxyd.... 5,6 5,2 6,9 6,9 5,9 Phosphorſäure.. 9,8 11,9 18,7 17,7 162 Kalk... 17,5 21,7 31,3 28,6 23,8 Magneſia... 3,5 3,7 7,5 6,7 7,5 Kali.. 22,0 23,4 27,0 27,9 23,5 Natron. 13,8 21,0 24,5 20,6 14,8

Die Pflanze hat alſo bei Beendigung der Blüte ihr Ge⸗ ſamtgewicht ſchon faſt vollſtändig erreicht; aber ſie hat nament⸗ lich ſchon die Mineralſtoffe vollſtändig aufgenommen, welche ſie bei der Reife enthalten muß. Dieſe Sättigung mit Mineral⸗ ſtoffen bezieht ſich nicht nur auf die Summe derſelben, ſondern gleichfalls auf jeden dieſer Stoffe einzeln betrachtet: Stickſtoff, Phosphorſäure, Kali ec.