IV Vorwort des Überſetzers.
geborener Franzoſe, ſondern ein Schweizer; als Direktor des landwirtſchaftlichen Inſtituts zu Paris hat er aber das Buch zunächſt für die franzöſiſchen Landwirte berechnet. Wie ſehr es von denſelben gewürdigt wird, beweiſt, daß ich zu dieſer Über⸗ ſetzung bereits die zweite Auflage benutzen konnte.
Eine wörtliche Wiedergabe der weſentlich nur für den fran⸗ zöſiſchen Leſerkreis berechneten Vorrede unterlaſſe ich. In der⸗ ſelben führt der Verfaſſer aus, daß trotz der Schutzzölle das Beſtreben der Landwirte ſein müſſe, den Weizen billiger zu erzeugen; dies ſei möglich, wenn man ſich die Fortſchritte der Wiſſenſchaft beſſer zu nutze mache.—„Die In zenienir⸗ Wiſſen⸗ ſchaft— ſo ſchließt der Verf Konkurrenz, welche uns der fremde buren macht, erleichtert, indem ſie die Transportkoſten verringerte. Die landwirtſchaft⸗ liche Wiſſenſchaft muß das Gleichgewicht wiederherzuſtellen ſuchen, indem ſie uns lehrt, billiger zu produzieren.“
Bei der vorliegenden Überſetzung habe ich mich bemüht, die Worte des Verfaſſers möglichſt genau wiederzugeben; vielleicht habe ich dies ſtellenweiſe etwas zu ſehr gethan auf Koſten des deutſchen Stiles, hoffentlich aber nicht auf Koſten der Deutlich⸗ keit des Ausdruckes.
Meine in manchen Punkten abweichenden Anſchauungen habe ich in Anmerkungen dargelegt, in welchen ich auch viele der Ausführungen des Verfaſſers unſeren deutſchen Verhältniſſen anzupaſſen verſucht habe.
Schlanſtedt, den 3. Auguſt 1887.
W. Rimpau.


