Der Weizen. 241
ſalpeter im Frühjahr, nach F. Heine am beſten erſt anfangs Mai. S. 152.) Auf kalkarmem Thon- und Lehmboden empfiehlt ſich die Zufuhr von Kalk; erthält dieſer zugleich Talk oder Magneſia, ſo wird er um ſo beſſer wirken. Zum Zwecke der Düngung iſt demnach der unreine oder ſog. magere Kalk vorzuziehen; handelt es ſich dagegen um die phyſikaliſche Verbeſſerung des Bodens, ſo verdient der reine oder fette Kalk den Vorzug. Der Kalk wird in gebranntem Zuſtande auf das Feld gebracht und nach dem Zerfallen ſorgfältig ausgebreitet und untergepflügt. Hat man eine Düngerſtreumaſchine, ſo taucht man den gebrannten Kalk in Körben unter Waſſer und ſtreut das Kalkpulver mit der Maſchine auf das Feld. Auch kalkreicher Mergel leiſtet gute, oft noch beſſere Dienſte als der Kalk. Zubereitung des Landes.— Hierüber iſt das Nötigſte ſchon im allgemeinen Teil S. 144 ff. geſagt worden. Saat.— Auch über die Saat haben wir ſchon im allgemeinen Teil 172 ff. geſprochen. Es mag hier nur auf folgende Punkte aufmerkſam gemacht werden. Bei brandigem Saatgut iſt das Einbeizen in Kupfervitriol nicht zu vergeſſen(S. 186). Der 12—16 Stunden lang eingeweichte Weizen wird auf der Tenne ausgebreitet und mehrmals mit Schwung umge⸗
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7— 2ö 2——, S 9ꝗ◻— 3 der ſich in der Regel weniger beſtockt, ſäet man etwas ſtärker. Nowacki, Getreidebau. Dritte Auflage. 16


