24.
28.
Der Weizen. 237
Probſteier. Für gute Lehm⸗ und Mergelböden geeignet. Saatgut nicht einheitlich, weil aus begranntem und unbegranntem Weizen gemiſcht; aber vielleicht iſt dies eher ein Vorteil als ein Nachteil. Winterfeſt.
gommerweizen.
Heines verbeſſerter Kolben⸗Sommerweizen.
Von F. Heine auf Kloſtergut Hadmersleben durch Zuchtwahl veredelt. Noë⸗Sommerweizen.
Nach den Verſuchen von Heine und Maercker ſind Nr. 21 und 22 nebſt Nr. 10 zur Zeit die beſten Sorten von Sommerweizen.
II. Abteilung: Bartweizeu.
Ähre begrannt.
I. Gruppe: Weißkörnige Bartweizen. Körner weißlich oder hellgelb.
wommerweizen. Shirreffs weißer Bartweizen. Shirreffs bearded White. Durch Auswahl gezüchtet von Patrick Shirreff in Schottland. Als Winterweizen ſelbſt für Weſtdeutſchland zu weichlich. Als Sommer⸗ weizen der Beachtung wert. Korn weißlichgelb, klein, aber ſchwer.
II. Gruppe: Rotkörnige Bartweizen. Körner rotgelb, rot oder bräunlich.
Winterweizen.
Clever Hochland⸗Weizen.
Stammt aus Holland und den nördlichen Diſtrikten der Rheinprovinz. Seine Kultur iſt auch in den öſtlichen Provinzen des deutſchen Reichs verbreitet. Auf ſehr reichem Boden neigt er zum Lagern, dagegen paßt er für mittleren Lehm- und Lehmmergelboden. Winterfeſt. Fuchsweizen.
Stammt aus der Wetterau(Wiesbaden). Paßt für Lehmboden und rauhes Gebirgsklima. Winterfeſt.
Sandweizen aus Münſter.
Paßt für leichteren, aber feucht gelegenen Boden. Sehr winterfeſt. Ghirka⸗Weizen..
Stammt aus den ſüdruſſiſchen Steppen. In den Nordweſtſtaaten Amerikas unter dem Namen„Red Russian“ ſehr verbreitet. Paßt für reichen Weizenboden. Körner bei der ruſſiſchen Originalſaat auffallend klein und meiſt glaſig. Winterfeſt.
2
gommerweizen.
Fern⸗ oder Aprilweizen. In Schottland und auch in Deutſchland häufig angebaut, namentlich in der Provinz Sachſen nach Zuckerrüben. Man vergl. Nr. 10, 21 und 22.


