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ihren Erfolgen einer zweckmäßig ausgeführten Ueberrieſelung bedeutend nachſteht(ſ.§. 60).
§. 9u. Man verſieht zu dem Ende die Wieſe, in ſo⸗ weit nicht ſchon von Natur angrenzende Erhöhungen vor⸗ handen ſind, ringsum mit waggerecht angelegten Daͤmmen, und theilt ſie, je nach Größe und Geſtaltung im Innern, mittelſt weiterer Daͤmme auch noch in mehrere Abtheilun⸗ gen. Durch einen oder mehrere Zuleitungsgräben und die damit in Verbindung ſtehenden Stauwerke wird dann das angeſtaute Waſſer in die einzelnen Abtheilungen gebracht; durch Schleußen, welche in den Dämmen an den tieferen Stellen der Abtheilungen angebracht ſind, und damit in Verbindung ſtehende, möglichſt flach gehaltene Abzugsgraäͤ⸗ ben im Inneren der Stauabtheilungen kann dann das ein⸗ gelaſſene Waſſer nach Erforderniß angeſtaut und reſp. wie⸗ der abgelaſſen werden.
Iſt das Terrain faſt ganz eben, ſo werden die Zuleitungsgräben nur längs der Dämme hingeführt; ſind aber im Innern hier und da etwas höhere Punkte, ſo muß man trachten, auch dieſen Zulei⸗ tungsgräben zu geben.
§. 95. Die Höhe der Dämme ſoll in der Regel a“ nicht uͤberſteigen und eine Abtheilung im Inneren allerhöch⸗ ſtens 2“— beſſer nicht mehr als 1¼— Fall haben.— Die Groͤße der Abtheilungen richtet ſich nach der Gleichheit des Terrains und der zu Gebot ſtehenden Waſſermaſſe. Ueber 100 Morgen ſoll jedoch, auch bei ſehr ebenem Terrain, eine Abtheilung in der Regel nicht groß ſeyn.— Auf gute Anfertigung und Boͤſchung der Daͤmme, in der Regel zwei⸗ fuͤßige, muß um ſo mehr geſehen werden, je ſtaͤrker der Waſſerdruck iſt, den ſie abzuhalten haben.


