68
nen“. Wo er von der Anſaat des Weizens nach Wicken ſpricht, ſagt er:„daß der Boden durch⸗ aus nicht mit dem Pfluge bearbeitet wer⸗ den duͤrfe“; daß man ihn ſetzen und feſt werden laſſen muͤſſe, damit die Wurzeln des Weizens einen feſten Grund faͤnden, und daß man, nachdem die obere Ackerkrume zur Reinigung vom Unkraute mit dem Reißpfluge bearbeitet worden waͤre, den Weizen ohne den Pflug anzuwenden in Reihen ſaͤen ſolle. Ich ſelbſt, ſagt er, thue dies mit ſehr gutem Erfolge..
Young erzaͤhlt auch eine merkwuͤrdige Erfah⸗ rung des Hrn. Ducket, die dieſer bei der Zube⸗ reitung eines Kleefeldes zur Weizenſaat machte. „Hr. Ducket, ſagte er, hatte ein Feldſtuͤck, auf welchem die Winterfrucht gewoͤhnlich dadurch, daß ſie ſich hob, und wurzellos wurde, auswinterte. Er bearbeitete es mehrmals mit dem Schroͤpfer bis der Klee alle herausgeriſſen und die Ackerkrume tief genug zur Reihenſaat bearbeitet war. Er ließ dar⸗ auf die Kleeſtoͤcke zuſammenrechen und ſie auf den
Gutshof bringen, um ſie als Einſtreuung zum Duͤn⸗
ger zu benutzen, und ſaͤete das Land mit der Ma⸗ ſchine. Der Weizen, der in den nicht tief aufge⸗ lockerten Boden einen feſten Grund fand, entging jenem Unfall und gab eine ſehr reichliche Ernte*).
*) Ueberſetzer dieſes machte im Jahre 1826 eine dieſe Angabe beſtaͤtigende Erfahrung. Auf einem ſeiner Stuͤcke, die mit Winterfrucht, eine Miſchung von Weizen und Korn, beſtellt wurden, hatten die Nachbarn nach der Bracharbeit durch Duͤngerfuhren einen Weg gemacht, der ſo hart, wie eine Tenne war, und wegen der anhaltenden Duͤrrung weder geruhrt noch geſaatfurcht werden konnte. Der Weg mochte etwa † Acker betragen. Als die Winterfrucht geſaͤet wurde, ließ er dieſen Weg ſo lange mit der beſchwerten Egge auf⸗ kratzen bis ſich ſatt Krume zur Unterbringung des Samens
zeigte, und beſaͤete ihn mit dem Vorſatz, wenn das Gemeng⸗
orn nicht aufkäͤme, im Fruͤhjahre Wickenfutter nachzuſaͤen


