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Das beſte Mittel den Staat und die Conſu⸗ menten vor dieſem Nachtheile zu ſichern und zugleich unſere Unabhaͤngigkeit von fremden Voͤlkern hinſicht⸗ lich des Getreidebedarfes herzuſtellen, waͤre wohl, wenn einſichtsvolle Landeigenthuͤmer und Paͤchter in allen Gegenden des Landes ſich die Muͤhe geben wollten, oͤffentlich und nach einem maͤßigen Maß⸗ ſtabe vergleichende Verſuche daruͤber anzuſtellen, wel⸗ ches die ſparſamſte und zugleich eintraͤglichſte Weiſe ſey den Ackerbau zu betreiben. Beiſpiele der Art wuͤrden mehr zur Hebung des Ackerbaues beitragen, als alle die zahlreichen Schriften, die aus unſern Druckereien ausgegangen ſind. Haͤtte man dieſe Art den ackerbautreibenden Stand zu belehren gleich nach dem oben angefuͤhrten Bericht des Ausſchuſſes in An⸗ wendung gebracht, ſo wuͤrde die Stellung unſeres Landes vielleicht eine ganz andere ſeyn, als ſie jetzt iſt. Der Ackerbau wuͤrde ſich in einem beſſern Zu⸗ ſtande befinden; vielleicht waͤren wir ſchon jetzt nicht mehr gezwungen unſerer Nahrung wegen zu Frem⸗ den unſere Zuflucht zu nehmen; vielleicht haͤtten die Erzeugniſſe unſeres Bodens, beſonders der Weizen einen viel geringern Preis ohne Verluſt fuͤr den Ei⸗ genthuͤmer oder den Paͤchter. Wenn die ungeheuern Summen, die fuͤr Getreide und Mehl ins Ausland gingen, und die nur in den Jahren 1816— 1818 17,654,530 Pfund Sterling(110,340,812 Rthlr. 12 Gr.) betrugen, in den Beutel unſerer Paͤchter gefloſſen waͤren(und ich glaube, daß dieſes gar wohl phyſiſch moͤglich geweſen waͤre), ſo wuͤrde Niemand Urſache haben ſich zu beklagen, und das Parlament
das nicht mit Unrecht. Denn ſchutz⸗ und huͤlflos muß er ſein Getreide und ſeine uͤbrigen Erzeugniſſe um jeglichen Preis ablaſſen, welchen es dem Conſumenten zu bieten
beliebt, ohne nur an die Wiedererſtattung der Kulturkoſten und des Erzeugungsaufwandes zu denken.


