Wir bitten daher uͤberhaupt, daß ſich keiner in irgend einer andern Abſicht hierher begebe, indem jedes der Landwirthſchaft und Naturwiſ⸗ ſenſchaft fremdes Intereſſe ſeine Befriedigung hier nicht finden wird.
Obgleich, ſo viel es ohne ſtaͤrkere Erhoͤhung der Koſten und nach laͤndlichen Verhaͤltniſſen moͤglich iſt, dafuͤr geſorgt wird, daß jeder ſeine Beduͤrfniſſe und Bequemlichkeiten habe, ſo wird doch Mancher, ohne jenes Intereſſe, manches entbehren, worauf er nach ſeinem Vermoͤgen und nach ſeiner Gewohnheit Anſpruch machen und was er ſich an andern Orten verſchaffen koͤnnte. Mit jenem Intereſſe aber haben alle, die an einen luxurioͤſen Lebensgenuß ſchon lange gewoͤhnt waren, ſich hier voͤllig befriedigt ge⸗ fuͤhlt. So findet ſich hier weder bei dem Inſti⸗ tute noch auf dem Wirthſchaftshofe Gelegenheit, Reit⸗ oder Wagenpferde zu halten, und wir fin⸗ den uns nicht veranlaßt, eine ſolche zu treffen, weil wir bemerkt haben, daß ſie fuͤr das Ganze und die Einzelnen mehr Nachtheile als Nutzen haben. Wer ſie jedoch außerhalb unſeres Hof⸗ bezirks halten will— was mit vielen Schwierig⸗ keiten verknuͤpft iſt— dem ſteht es frei.
Noch muͤſſen wir uns uͤber die haͤufig vor⸗ kemmenden Aufforderungen erklaͤren, geſchickte


