entſchwindet ihm auch ſeine duͤngende Eigenſchaft. Dieſer Verſuch hat es mir erklaͤrbar gemacht, woher es komme, daß ein leichter, nur durch Duͤngung fruchtbar gemachter, Boden, durch zu oͤfteres Bearbeiten, Ruͤhren, Luftausſetzen und Austrocknen, auch ohne eine Frucht zu tragen, von ſeiner Fruchtbarkeit verliert und daß nicht die Frucht al⸗ lein, ſondern auch der Zahn der Zeit unter gewiſſen Verhaͤltniſſen hie und da Frucht⸗ barkeit befoͤrdernde Stoffe raubt und einem andern Orte zufuͤhrt. 19) Zu der Berechnung uͤber die Entſtehung des Duͤngers aus dem Einſtreuſtroh bemerke, daß die angenommenen Verhaͤltniſſe nur dann ſtatt finden, wenn im richtigen Verhaͤltniß mit der Futterung das Einſtreuen geſchieht, denn wird z. B. im Uebermaaße beim Schaafvieh eingeſtreut, ſo entſtehet ein weit groͤßeres Volumen Duͤnger von Streu⸗ ſtroh, weil der Urin und Exkremente der Schaafe nicht hinreichen, die Einſtreu anzu⸗ feuchten, das Stroh bleibt trocken, vermindert ſein Volumen weit weniger, iſt aber auch als wirklicher Duͤnger nicht zu ſchaͤtzen.
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