b
— 590—
3
gina
2) Einfluß des geologiſchen Baues auf die Vegetation. der ni
ginti
§. 885. m ſt
Wir ſehen, daß die Organismen, Pflanzen ſowol als Thiere, daui idi
in den einzelnen Erdgegenden verſchieden ſind. Urſachen dieſer ſöwit Verſchiedenheit ſind die conſtanten Verſchiedenheiten der Erdge⸗ ii d genden. Dieſe aber ſind klimatiſche, formale und ſubſtantielle(geo⸗. de 38 logiſche). Kehren wir die Reihe um: Der innere Bau bedingte ſbiddn (verurſachte) theilweiſe den äußern, die Reliefformen; der äußere aus di modificirt die klimatiſchen Zuſtände, die allerdings vorherrſchend deſil⸗ aſtronomiſcher Natur ſind, d. h. eine Folge der Stellung und mu g Bewegung der Erde zur Sonne. Dem Grade der Wirkung nach in viel iſt es unverkennbar, daß die klimatiſchen Unterſchiede die einfluß⸗ Kimui reichſten Urſachen der organiſchen Verſchiedenheiten ſind, nach. ihnen die Oberflächenformen, und zuletzt erſt, als am mindeſten bedeutend, der innere Bau, die ſubſtantielle Ungleichheit deſſelben. de Der Gegenſtand läßt ſich noch anders betrachten. Die Erd⸗ Bu, ſtellung und Bewegung bedingt klimatiſche Zonen, die allgemein ſpd ſind, rund um die Erde herumgehen, vom Aequator nach beiden NWaaler Polen ſich ähnlich wiederholend. Durch die Reliefformen, Ver— Nah. theilung von Waſſer und Land werden ſie modificirt. Die Ober⸗ d flächenformen und der innere Bau zeigen keine ſolche allgemeine in vorde Zonen vertheilte Unterſchiede, vielmehr finden wir in dieſer Bezie⸗ luge hung in allen Erdgegenden von Pol zu Pol analoge Verhältniſſe. Sera Ueberall kann ſich daſſelbe Geſtein, derſelbe innere oder äußere Bau G wiederholen, beide ſind keinem allgemeinen Vertheilungsgeſetz un⸗ add terworfen. Ueberhaupt iſt der Wechſel wie die Uebereinſtimmung ſb bei ihnen viel größer, d. h. jede Erdgegend beſteht aus ungleichen de Geſteinen und Oberflächenformen in mannichfaltigem Zuſammen⸗ bede bau, aber auch in den voneinander entfernteſten Erdgegenden, am da Aequator und nahe den Polen wiederholen ſich dieſelben Geſteine, ſr ähnliche Geſteinscombinationen und Oberflächenformen. Das dun Aehnliche kehrt ungemein oft, das genau Gleiche niemals wieder. a
Da aber in der Vertheilung der organiſchen Formen durch das e


