Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1854)
Entstehung
Seite
583
Einzelbild herunterladen

oling

deinen dt ſt ter Re

ſonden

ften e n all⸗ arkei eer e

wätt in n. Eimir ſprüch

ß ih ftu⸗ nawer⸗ Das f Fonr⸗ Nauxit

g n

l ihren

chauy⸗ uf die Haber bbach⸗

583

tungen beruhenden Behauptung ſtehen, ohne die Gründe aufzu ſuchen. So ſchrieb er z. B. den Bewohnern baſaltiſcher Gegen⸗ den einen vorzugsweiſe religiöſen Sinn zu. Das mochte wie geſagt auf einzelnen Erfahrungen beruhen, iſt aber ſicher keine allgemeine Wahrheit und läßt übrigens die verſchiedenartigſten Deutungen zu. Es iſt z. B. wohl möglich, daß zahlreiche zier⸗ liche Baſaltkegel in manchen Gegenden die Urſache geworden ſind für die Errichtung beſonders vieler maleriſch gelegenen Kapellen und Heiligenbilder und daß dieſe in ihrer gemüthlichen Romantik dann auch wieder zurückgewirkt haben auf die religiöſe Stimmung der Menſchen. Jedenfalls würde das aber nur für einzelne ba⸗ ſaltiſche Gegenden gelten, nicht ſür alle, nicht für den Baſalt als Geſtein, ſondern für gewiſſe äußere Formen deſſelben unter beſtimmten Umſtänden, und in keinem Falle darf man irgend einem Geſteine oder irgend einer Formation einen allgemeinen Einfluß auf die Bewohner zuſchreiben, ohne ſpecielle Gründe für dieſe Erſcheinung beibringen zu können; denn ſobald Letzteres nicht möglich, iſt eine Vielzahl anderer Urſachen nicht ausgeſchloſſen. So hat man ferner in neuerer Zeit einmal behauptet, die ältern Formationen übten einen andern Einfluß auf die Menſchen aus als die neuern. Das iſt in dieſer allgemeinen Faſſung eine eben ſo vage Behauptung, um ſo unzuläſſiger, da die Altersverhält⸗ niſſe der Formationen gar nicht immer mit beſtimmten gleichblei⸗ benden Eigenſchaften derſelben zuſammentreffen. Es kann auch an dieſer Behauptung möglicherweiſe etwas Wahres ſein, ſie kann auf einigen local richtigen Beobachtungen ruhen. Die äl⸗ tern Formationen und Geſteine bilden z. B. häufiger Gebirgs⸗ gegenden als die neuern und dieſer Umſtand mag von Einfluß ſein. Aber die ältern Formationen bilden nicht immer Gebirgs⸗ gegenden, z. B. gar nicht im nordweſtlichen Rußland, und um⸗ gekehrt beſtehen zuweilen ſehr hervorragende Gebirgsgegenden aus ganz neuen Ablagerungen, wie in den nordweſtlichen Alpen. Dazu kommt, daß wie erwähnt auch die mineralogiſche Natur der Geſteine gar nicht allgemein von ihrem Alter abhängig iſt, oder mit demſelben in conſtanter Beziehung ſteht, wie gleichfalls