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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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03(0) Sr⸗ 205 etwas Berg dabey geweſen; ſo ſteckt er in der Schlacke. vid. Stahl vom Sulphure. p. 1 22.

Will man aber Kupffer⸗Aſche reduciren; ſo vermenget man ſolche mit dieſem Fluß/ und thut ein wenig zu Glaß geſchmoltzenen Borax dazu/ giebt alsdann ſo ſtarck Feuer/ als zur Schmeltzung des Kupffers ſonſt noͤthig/ und erhaͤlt alſo ſeinen Zweck.

Daß der Salpeter dem Regalo Antimoni ſein arlenicaliſches Weſen benehme/ iſt bekannt. Setzet man gleiche Theile Salpeter/ und Re- gulum Antimonii martialis zuſammen/ und laͤſ⸗ ſet es wohl cementiren; ſo giebet es das or⸗ dinaire Nitrum cauſticum; Dieſe Cauſticitæt aber gehet wieder davon/ wenn das Gemenge geſchmoltzen/ und der Regulus mit Kohlen⸗ Staub præcipitiret wird.

Es wird auch der Salpeter uͤber alle maſ⸗ ſen cauſtiſch/ wann er mit Eiſen⸗Feil in der obangezeigten Proportion geſchmoltzen wird, wobey er das Eiſen dermaſſen zart auſſchlieſ⸗ ſet/ daß er ſolches in einer Amethyſten⸗ und Purpur⸗Farbe mit ſich durchs Filtrum fuͤhret. vid. Spec. Becher. p. 246. n. 106.

Eine nicht ſo gar gemein bekannte Probe von dem Entzuͤnden des Salpeters findet ſich/ wann man denſelben in einen Schmeltz⸗Tiegel flieſſen laͤßt/ und Salmiac Stuͤckchen⸗weiſe darauf wirfft. Von langer Zeit her iſt be⸗ keant/ daß dieſe Operation von einem oder andern vor eine Fixation des Salpeters ange⸗

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