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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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Chriſtlicher und Patriotiſcher Liebe ihren ſchaͤd⸗ lichen und Beklagungs⸗wuͤrdigen Irrthum

handgreifflich und ſichtbarlich vor Augen le⸗

gen duͤrfften.

Wann die uͤbrigen Metallen und metalli⸗ ſchen Dinge durch den Salpeter ausgebrannt werden ſollen; ſo erfordert ein jedes ſeine be⸗ ſondere Proportion von dieſem Saltze. Das Eiſen erfordert nicht einmahl die Helffte/ Zinn die Helffte/ Bley noch einmahl ſo viel/ der Re⸗

ulus Antimonii ana und etwas mehr. ꝛc. ꝛc.

Aus Salpeter und Weinſtein ana, oder et⸗ was mehr Salpeter/ wird das ſo genante Sal Tartari extemporaneum, oder der ſchnelle Fluß gemacht: Hergegen aus Salpeter ein Theil/ und zwey biß drey Theilen Weinſtein/ wann ſelbige wohl pulveriſiret und mit einan⸗ der verkohlet worden/ entſtehet der ſogenann⸗ te ſchwartze Schmeltz⸗Fluß/ welcher inſon⸗ derheit beym probiren und reauciren der feſte⸗ ren Metallen ſehr nuͤtzlich zu gebrauchen. z. E. Will man Kupffer⸗Ertz auf Kupffer probiren; ſo reibet man das Ertz zu zarten Pulver/ ruͤh⸗ ret es auf einem flachen Scherbel nur braun⸗ gluͤhend/ biß es weder einigen Rauch noch ſchwefelichten Geruch mehr abgiebet. Ver⸗ menget es darauf mit dem ſchwartzen Fluß/ ſchmeltzet es vor dem Geblaͤſe mit ſtarckem Feuer/ wie Waſſer. Laͤßt es alsdann erkal⸗ ten/ ſchlaͤget den Tiegel entzwey/ ſo lieget das

Kupffer⸗Korn unten/ die Schlacke oben. Iſt

etwas