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nen laͤnglichte ſpießigte Strien/ welche wie ein Demant glaͤntzen. Dieſe wird zerſtoſſen/ und ein hochgeremigter Spiritus Vini dazu geſetzet/ und im Digerir-Ofen ſo lange gelinde digeriret/
biß der Spirirus Vini Rubin⸗roth geworden.
Selbigen gieſſet man ab/ und andern wieder darauf/ digeriret denſelben abermahl/ und con- rinuivet damit ſo lange/ als ſich der Spiritus Vini faͤrbet. Der gefaͤrbte Spiritus Vini wird
kltriret/ der Ruͤckſtand aber mit warmen Waſ⸗ ſer abgeſuͤſſet/ und endlich getrocknet. Was
nun in den Spiritum Vini eingegangen, ſoll der Sulphuriſche Theil des Kupffers; der Uberreſt aber der terreſtiſche Theil deſſelben ſeyn. Und
dieſe Tinctur iſt nach Chriltiani Democriti Vor⸗
geben/ der wahre Schwefel des Kupffers/ mit welchem er in der Medicin und Chymie ſo groſſe Wunder zu verrichten vermeinet. Was dieſelbe in der Medicin præſtiret habe/ moͤgen die jenigen entdecken/ die ſie gebrau⸗ chet. Es iſt kein unangenehmes oder gantz und gar unnuͤtzes Medicament, doch ſtecken keine Miracula darinnen. Wann man etwas davon in ein Glaß jungen Frantz⸗Wein ſchüͤt⸗ tet/ ſo macht ſie ihn an Couleur und Geſchmack einem alten/ und faſt dem Portugieſiſchen weiſſen Wein gleich. Brauchet man einen Spiritum Liliorum Convallium dazu/ und ſetzet ſie denn zu einem gantz jungen⸗ annoch ſuͤſſen Frantz⸗Wein: So giebet ſie gleichfalls eine
curieuſe und angenehme Sorte von Geitundten u
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