30 98(O) 8- ſchen brennen ſoll/ etwan zum Futter oder zur Speiſe diene.
Unterdeſſen leugnen wir keinesweges/ noch weniger aber uͤbergehen wir allhier die offen⸗ bahre Erfahrung/ daß das annoch Erden⸗ haffte/ urſpruͤngliche Nirum, von ammonia- caliſcher Beſchafſenheit/ durch eine ziem⸗ lich ſtarcke Sonnen⸗Hitze allerdings in der Lufft zerſtaͤubet werde. Dennoch aber ge⸗ ſchiehet dieſes/ aus ſolcher Zerſtaͤubung her⸗ ruͤhrende Aufſteigen(elevatio) nicht ſo haͤuffig und uͤberfluͤßig/ daß man Urſache haben ſolte/ unbedachtſamer Weiſe eine gar groſſe Men⸗ ge ſolcher Ausdunſtungen/ geſchweige denn gantze Wellen/ Stroͤhme und Meere der⸗ V ſelben zu erdichten.
Doch iſt dieſes gar merckwuͤrdig/ und ver⸗ dienet allerdings einer ſorgfaͤltigen Erfah⸗ V rungs⸗Unterſuchung anheim geſtellet zu wer⸗ den/ wann von vieien behauptet wird/ daß der Salpeter ſelbſt/ wann er in den obberuͤhr⸗ ten dienlichen Behaͤltnuͤſſen/ gleichſam als in ſeiner Zeuge⸗Mutter geſaͤer wird;(*) Aus
der
(†) Glauber hat verſchiedenes von dem Salpeter-
Saamen/ jedoch in einem andern Verſtande/ auf⸗
gezeichnet/ und meinet ſein Vorgeben auf mehr als einerley Art zu beweiſen. Man kan davon Glau⸗ berum Conceutratum, pag. 459· ſeq. item pag. 771. ſeq. nachſehen/ und an den daſelbſt vor eſchriebe⸗ nen Proceſfen ſein Heyl verſuchen. Daß aber ein aufgeloͤſetes/(recht) figirtes Nitrum wiederum Sal-
peter erzeugen/ und alſo zum Saamen des Salpaters
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