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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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28(O) E⸗ 13 offenbahrlich genug vor Augen ſtellet/ daß eine ſolche Subſtanz, als allhier verſtanden wird/ (ſupponitur) in keinerley Exempeln oder Er⸗ fahrungs⸗Beweißthuͤmern anzutreffen. Wan⸗ nenhero auch nach unſerm wenigen Beduͤn⸗ cken/ die jenige gleichgeartete(jedoch allem Anſehen nach aus eben dieſer Einbildung ent⸗ ſproſſene) Unterſtellung(ſuppoſitio) allhier nicht mehrere Betrachtung verdienet/ nem⸗ lich als ob allhier gewiſſe beſondere Winde/

und zwar Nahmentlich die Nord⸗Winde(*) eine gar ausnehmende Wuͤrckung aͤuſſern

Denn

ſolten.

() Ich bin vor etwa achtzehen Jahren/ faſt ein gantzes Jahr in Schweden geweſen/ habe aber nicht bemercket/ daß die nordliche Gegend/ oder die Nord⸗ Winde denen dortigen Salpeter-Wercken kraͤffti⸗ ger als anderwerts zu Huͤlffe kommen. Noch we⸗ niger habe ich ſpuͤhren koͤnnen/ daß die Schweden es in der kuͤnſtlichen Erzeugung des Salpeters weiter ge⸗ bracht/ als uͤberhaupt die Teutſchen. Unſer Herr Au⸗ tor ſaget anderwaͤrts/ es ſey eine Phantaſey, daß der

Norden zur Erzeugung des Salpeters etwas haupt⸗

ſaͤchliches contribuiren ſolte: ſondern es geſchehe die Erzeugung deſſelben nicht nur hauptſaͤchlich/ ſondern auch eigentlich durch die Faͤulung/ wel⸗ cher aber d ie Nord⸗Winde gar nicht zu ſtatten kom⸗ men. Die Meynung aber/ oder der wahre Grund hievon waͤre dieſer/ daß man die Salpeter-Wande ihrer Breite nach nicht gerade gegen die Mittags⸗ Sonne richten/ auch die ausgegrabene feuchte/ Erde/ nicht in der freyen heiſſen Sonne/ ſondern im Schatten biß zu ihrer Trockenheit aufbehalten ſolte/ weil die heiſſe Sonne ſonſt den annoch zarten

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