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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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893(0) 882- 15 zuſtoſſe.() Der auf dieſe Arth gemachte Sal- peter iſt in Anſehung des ſchnellen Ausbren⸗ nens einer von dem andern unterſchieden. Und wird der jenige am meiſten beliebet/ wel⸗ cher mit Flammen⸗ faͤhigen Dingen aufs ſchnelleſte verbrennet/ und ohne Ruͤckſtande verzehret wird.

Denn der alſo verfertigte Saſpeter hat dieſes beſondere Vermoͤgen/ daß er mit andern ver⸗ brennlichen Dingen Flammen faͤnget/ ſo bald er nur eine gluͤhend⸗machende Hitze empfindet. An und vor ſich ſelbſt aber ge⸗ raͤht er niemahls in Flammen/ wenn er gleich in einer ſehr ſtarcken/ ja in einer faſt unſaͤg⸗ lichen Flammen⸗Hitze geſetzet werden ſolte.

Doch muͤſſen auch die Flammen⸗ faͤhigen Dinge von dieſer Art/ einen gewiſſen Beſtand/ oder eine gewiſſe Beharrung und Daurung im Feuer haben/ inmaſſen der gemeinſame Fuſammentrieb dieſer Dinge nicht anderſt ge⸗ ſchehen kan/ als vermittelſt dieſer feurigen/ gluͤhend⸗ machenden Bewegung. In ſel⸗ diger geraͤth der Salpeter mit dergleichen Feuer⸗ faͤhigen Dingen/ in eine gewaltſame flammende Ausdehnung/ welche alle andere

feurige

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) Weil nemlich das acidum univerſale haͤuffig und ſehr ſubtil in der Lufft herum ſchwebet: ſo kan ſich ſolches/ nebſt denen bey ſich fuͤhrenden phlogiſtiſchen Theilen deſto beſſer in dieſer Erde inbnuiren/ und alſo zu dem verlangten Effect etwas werckliches beytragen.