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G. E. Stahls Zufällige Gedancken und nützliche Bedencken über den Streit, Von dem so genannten Svlphvre, und zwar sowol dem gemeinen, verbrennlichen, oder flüchtigen, als unverbrennlichen, oder fixen
Entstehung
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99(0) 85 2 men Kuffer oder Kuͤper/ zu Verliehrung ſeines Halſes gezogen/ da man/ und dieſer daruͤber er⸗ tappte arme Haſe namhaftig/ den ſauren Wei⸗ nen durch Silber⸗Glaͤtte zu helfen/ fuͤr eine herrliche Kunſt erfunden hatte. Ich wil mich

nicht zum Schieds⸗Mann machen/ wie weit em

albern Betrieger genaues Recht/(weil er glaub⸗ lich vereydet geweſen ſeyn mag) oder irgend et⸗ was zu harte geſchehen: Gebe aber doch billig dabey zu bedencken/ daß es gleichwohl in der heu⸗ tigen herrlich curioſen/ und wie man hne ſchimpflichen Widerſpruch nicht anderſt reden duͤrfen ſolle/ aufs hoͤchſte geſtiegenen(aber eben daher alle ſpitzigſtehenden) Medicin, vor die neueſte Mode paſſrè muß/ das muͤhſelige Sal Sa- turni, oder mit der Eßig⸗Saͤure verbiſſene Bley und Glaͤtte, noch darzu krancken Perſonen ein⸗ zugeben: Wovon doch in jenen ſo ſehr beſchrie⸗ henen Exempeln die Erfahrung ſolche ſchaͤdliche Wuͤrckungen bezeuget/ daß ſie dieſem unbeſon⸗ nenen Kuͤnſtler zur Blut⸗Schuld gerechnet wer⸗ den koͤnnen.

Es lautet zwar/ wann man es gewoͤhnlicher hochmuͤthiger Weiſe auf die Perſonen mit Haa⸗ ren ziehet/ wuͤrcklich etwas anzuͤglich; Iſt aber gleichwohl vor GOtt und der Welt/ an ſich und in der That/ die unverkleiſterte/ reine und klare Wahrheit/ welche man/ jener Zunoͤthigungen wegen gar nicht zu beruͤhren/ keinem ehrlichen Mann mit Ehren und Redlichkeit zumuthen kan/ daß/ wann mancher/ der von der fermentation

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