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Vergleichende Versuche über Schaaffütterung in Beziehung auf Wollertrag : angestellt auf dem Königlichen Amte Petersberg in den vier Wintern 1821 bis 1825 / von C. Caspari
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zur Gleichhaltung der Verſuche, Erſtlinge, deren naͤhere Bezeichnung etwa wie die fruͤherer

Jahre ausfallen wuͤrde. Auch ſie waren keineswegs groß, ſondern mehr klein, gehoͤrten zu

der kurzen, gedraͤngtwolligen Art, gingen im Sommer und Herbſt des Jahres 1824 mit dem

großen guͤſten Haufen auf einer nicht reichlichen, trocknen, auch zum Theil fernen Weide, ka⸗

men aber doch in einem beſſern Stande, als in vorigen Jahren, zur Winterfuͤtterung. Dieſe

letztere begann fuͤr den ganzen guͤſten Haufen etwas fruͤher als im letzten Jahre, naͤmlich mit

dem 1ſten December; da jedoch noch zwiſchendurch Weide, beſonders auf der Roggenſaat, be⸗

nutzt wurde, ſo fuͤtterte man bis zum Januar hin nur ſpaͤrlich. Das Vieh erhielt taͤglich 3

Futter, Morgens Weitzenſtroh, Mittags Kartoffeln, Abends Erbsſtroh, und kamen davon

B reſp. 1 Pfund, 1 Pfund und 2 Pfund auf den Kopf. Die Verſuchs⸗Fuͤtterung konnte ich

diesmal wieder nicht vor Januar eintreten laſſen, weil ich bis dahin durch mancherlei Ge-

ſchaͤfte, und insbeſondere Reiſen behindert wurde, ihr meine ganze Aufmerkſamkeit zu widmen.

Ich beabſichtigte in ihr diesmal eine neue Vergleichung zwiſchen Hafer und Kartoffeln, und

eine Beobachtung uͤber die Wirkung groͤßerer Strohquantitaͤten gegen geringere, ſo wie uͤber

bloßes Strohfutter anzuſtellen, und gab deswegen einer Partie von Thieren Hafer, einer an⸗

dern Kartoffeln, bei gleichen Heu⸗ und Stroh⸗Portionen, einer dritten aber auch Hafer bei

viel groͤßeren Stroh⸗Portionen, und einer vierten Partie faſt daſſelbe, aber ohne Hafer. Zu⸗

gleich ſollten die Fuͤtterungen eine Vergleichung mit denen der fruͤheren Jahre geſtatten, und

dies wieder in mehrfacher Beziehung, wie die Anſicht jener ſpeciellen Futter⸗Angaben ſchon

zeigt. Aus dieſen und andern Gruͤnden konnte es fuͤr jetzt auch nicht meine Abſicht ſeyn, den

Schurzen eine ſehr kraͤftige Nahrung zu reichen, ſondern ich mußte mich ſchon nach Maaßgabe

fruͤherer Proben blos fuͤr eine ſolche beſtimmen, wovon ich erwarten konnte, daß ſie die Thiere

in ihrem gewoͤhnlichen guten Mittelzuſtande erhalten werde(ohne zu maͤſten oder abzumagern).

Hafer und Kartoffeln wurden wieder mit etwas Haͤckſel, aber ohne Waſſer, in guten Krippen gegeben, Stroh von guten Raufen ſo wie das Heu, zum Trank reines Waſſer, wie fruͤher.

Von 100 Stuͤck Erſtlingen waͤhlte ch 80 Stuͤck ziemlich Wale Thiere aus, und theilte

ſie in 4 Partien ſorgfaͤtig ab.

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