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oder weniger breite Furchen machen will. Die groͤßere oder geringere Diefe der
Furche wird dadurch regulirt, daß man den Ziehpunkt Jhoͤher oder niedriger in den Loͤchern von G bis befeſtigt.
Da Stellmacher mehr nach Maßſtab und Nichtſcheid als nach Berechnungen
und Demonſtrationen zu arbeiten gewohnt ſind, ſo werden die Refultate der vorigen
Unterſuchungen noch im folgenden geſammelt und zuruͤckgefuͤhrt auf eine praktiſche Darſtellung der Stellung und umriſſe der weſentlichſten Theile eines Pfluges.
Damit bei dem Pfluͤgen der geringſte Verluſt an Kraft Statt finde, muß man die Hoͤhe und die Neigung der Schultern des Pferdes wiſſen.
Im Ziehen weicht die Neigung der Schultern eines Pferdes von 69 bis 75 Grade nach den Umſtaͤnden ab. In der Regel iſt ſie 72 Grade, und die Mittelhoͤhe des Punkts auf der Schulter des Pferdes, wo die S Skränge angebracht ſind, iſt bei einem Pferde von 15 ½ Haͤnde hoch 46 Zoll.
Dies mag durch einen Verſuch ausgemittelt werden, und die Tiefe in der gepfluͤgt werden ſoll(angenommen 6 Zoll) ſey gegeben,(Fig. X.) ſo ziehe man
1) eine gerade Linie 1S, bei A erreicht man den Perpendikel AP= J46 Zoll. 2) Mit A P, als einem Radius von P, als einem Mittelpunkte, beſchreibe man den vierten Theil eines Zirkels A 49, und dieſen theile man in 90 Theile oder
Grade.
3) Von P ziehe man durch den 72 ten Grad eine e gerade Linie, welche in 2 trifft.
% Man beſtimme die Laͤnge der Straͤnge und Braken von P bis I Dies iſt gewoͤhnlich 102 Zoll.
5) Von fH laſſe man auf A den dervadie H. fallen, lhelohes die Hoͤhe des Baums giebt.
6) Will man nur die halbe Tiefe, in der das oben angegebene Land gepfluͤgt wer⸗


