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Fingern regiert werden duͤrfen, und im Boden, der leidlich von Steinen rein iſt, be⸗
deutende Strecken ohne alles Regieren gehen werden. Hieraus folgt, daß die Raͤder, welche nur den Pflug beſchweren, ſein Gewicht und ſeine Koſten vergroͤßern, ganz uͤberfluͤſſig ſind. Will man aber durchaus Raͤder haben, obgleich ſie nicht allein uͤberfluͤſſig, ſon⸗ dern auch nachtheilig ſind, ſo muß— wenn ſie ſo wenig als moͤglich nachtheilig ſeyn ſollen— der Mittelpunkt deſſelben in die Linie PB fallen, und ihr Radius gleich dem Perpendikel ſeyn, von dieſen Mittelpunkt zur Linie BA.
Siebente Aufgabe. Wie ſoll die Lage des Pflugbaums, mit Bezug auf die linke Seite des pfluges ſeyn?(Fig. 11.) 1 GC ſey die linke Seite des Pfluges, G der Punkt, wo der Baum befeſtigt iſt, O, 27 Zoll von G, der Punkt oder das Fulcrum des Pflugeiſens, um welches der Pflug die Scholle dreht. das Ende des Pflugbaums(angenommen, dies ſey in derſelben Rich⸗ tung, als die linke Seite des Pfluges G C). LIM der Gang des Pferdes rechter Hand in der Furche, der 5 Zoll von G der Ecke der Scholle A entfernt iſt, thut HEM= 9+5= 14= 7T. Der Gang des Pferdes linker Hand wird dann K N ſeyn, welcher in der Re⸗
gel 24 Zoll von dem andern entfernt iſt, daher iſt denn PN oder K T= 10 Zoll.
Angenommen, jedes Pferd ſey beſonders an das Pflugende geſpannt, ſo wird die Zuglinie von dem Ende des Pflugbaums nach den einzelnen Braken bei K und L,
und die Laͤnge der Straͤnge LA oder KN= T 5= 77 Joll.
Deenn vorausgeſetzt OGH ſey ein Winkelhebel, der ſich um den Punkt G be⸗ wegt, und in der ſchiefen Richtung Lf gezogen wird, ſo wird er denn im Gleichge⸗
wichte bleiben, wenn der Punkt HI in die gerade Linie von O. faͤllt(Aufgabe 5.)
und deshalb ſich der Punkt bis zu ⁷ drehen, und die Richtung des Baums denn GIE ſeyn.


