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Fuͤnfte Aufgabe. Da die Schulter eines Pferdes ſich nach dem Horizonte neigt, ſo zieht das Pferd, mit dem geringſten Verluſt von Kraft, wenn die Ia giinte darauf ſenkrecht fällt. (Fig. 9.) § ſey die Neigung der Sehulter, Pf die Zuglinie. Wenn man nun von 4 einen perpendikel RO auf&f fallen laͤßt;
ſo ſellt f die abſolute Kraft dar, welche ſi ich in die beiden Kraͤfte 49 und LA aufloͤſet.
9, welches in der Nichtung der Schulter it, iſt nur darin wirkſam den Kummet aufwaͤrts gegen den Schlund des Pferdes zu ziehen.
Daber iſt RO der einzige Theil der Kraft, welcher dahin wirkt, die Laſt vorwaͤrts zu ziehen, welche, da ſie der Sinus des Winkels RS iſt, klar alsdenn am groͤßten iſt, wenn dieſer Winkel ein rechter Winkel iſt, oder wenn RO, oder wenn er mit RO zuſammenlaͤuft, und gleich dem Radius Pr wird. 7
Sechste Anfgabe.
Die Neigung der Schulter des Pferdes, die Hoͤhe des Punkts auf der Schulter, wo die Straͤnge befeſtigt ſind, die Laͤnge der Straͤnge, und der Waage(Brake) von dem Ende der Straͤnge bis zum Ende des Pflugbaums, und die Tiefe, in
der das Land gepfluͤgt werden ſoll, ſey gegeben; wie groß muß die Hoͤhe und Laͤnge des Pflugbaums ſeyn?
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Damit kein Theil der Kraft des Pferdes verloren gehe, muß die Zuglinie PE ſenkrecht auf die Neigung der Schulter des Pferdes P2. ſtehen.(5te Aufgabe.)
Die Neigung der Schulter iſt bei den verſchiedenen Pferden, und wiederum bei deren verſchiedenen Stellungen verſchieden. Wenn ein Pferd ohne irgend eine An⸗ ſtrengung zum Ziehen ſteht, ſo iſt der Winkel in der Regel ungefaͤhr 69 Grade; wenn
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