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Der bestmöglichste Pflug, auf Erfahrung und mathematische Grundsätze gestützt / von Johann Bailey
Entstehung
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Scholle 48(D= 1o geſeßt wird, das Gewicht des Theils AB EF= 10. 45 Der Druck von dieſem Gewichte ſenkrecht auf AD iſt nach ſtatiſchen Gruͤnden= 10. 44 Cos a; weil ſich

A O aber im Dreieck D EF verhaͤlt DE: EFE sin a: cos a ſo iſt

DE oder A0 A E= EE. ne daher AE= 1D EEF. sin a

C08&

Dieſen Ausdruck ſtatt AE in den vorſtehenden Werth fuͤr den Druck auf A D geſetzt giebt nach ehoͤriger Abkuͤrzung 3 6,(ene=g. za⸗ . 75)

oder weil nach der zweiten Aufgabe 7=, ſo erbäle n man den ſenkrechten Druck auf das

Streichbrett AD fuͤr jeden Erhebungswinkel a = 10(cos sin aA). Dieſer Druck muß aufhören oder= 0 werden, wenn cos a= 5 sin& iſt, oder wenn Tgt. A== 1,4 wird; daher leidet das Streichbrett keinen Druck mehr, wenn die nach richtigen Grundſaͤtzen (2. Aufg.)) abgepfluͤgte Erdſcholle um einen Winkel von 54 ½ Srad gehoben iſt. Nach dem vorſtehenden Ausdruck laſſen ſich die Preſſungen gegen das Streichbrett fuͤr jedem gegebenen E hebungzwinkets a keſammen Sie weichen von den Beſtimmungen im Original etwas

ab, weil das Verhaͤltniß 2 75 O nicht ſo Benau in Rechnung Sehracht iſt.

Dritte Aufgabe In welcher Art hebt das Streichbett die Scholle, und welche Geſtalt muß daſſelbe haben, um dieſe Operation mit der geringſten Kraft zu bewirken?

Die Scholle wird durch das Streichbrett gehoben, indem ſie darauf bei§(Fig. 4.) dem aͤußerſten Punkt von§0 druͤckt; und die Kraft die das Streichbrett anwendet, um die Scholle zu heben oder um 0 zu drehen, wirkt ſenkrecht darauf, oder auf §0. Dieſe Kraft ſey PS; ſo kann ſolche in zwei andere Kraͤfte zerlegt werden,