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Reden des Herrn Staatskanzlers Freiherrn von Hardenberg bei den Versammlungen der ständischen Deputirten in Berlin, am 7ten und 16ten September 1811
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nige unter Sich zu waͤhlen, die zu vorkommenden Berathungen hier bleiben moͤgten, bis die interi⸗ miſtiſche Repraͤſentation zuſammen treten wird. Ich erneuere dieſe Aufforderung, und bitte, mir von dem Reſultate Nachricht zu geben.

Sie aber, die Sie nunmehr in Ihre Provin⸗ zen zuruͤckkehren, verbreiten Sie dort den gu⸗ ten Geiſt, der Sie ſelbſt beſeelt. Staͤrken Sie das Vertrauen zu einer Regierung, die es ſo red⸗ lich meint, ſtreben Sie entgegen einer jeden ein⸗ ſeitigen partheiiſchen Anſicht, vereinigen Sie die Gemuͤther, fuͤhren Sie ſie alle zu einem Ziele! Das wollen Sie meine Herren, das werden Sie, das iſt Ihr Geluͤbd, das iſt das Unſrige. Das legen wir hiermit feierlichſt und feſt und mit hoher Empfindung in der Bruſt, einander ab. Und ſo, meine Herren ſchließen wir unſer Geſchaͤft: das gedeihen moͤge uns und unſeren ſpaͤteſten Nachkom⸗ men, mit dem einmuͤthigen Zuruf:

Heil dem Koͤnige! Heil dem Vaterlande!

Nach Beendigung dieſer Rede machte der Herr Graf von Henkel⸗Donnersmark im Namen ſaͤmmtlicher Herren Deputirten den

Be⸗