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Reden des Herrn Staatskanzlers Freiherrn von Hardenberg bei den Versammlungen der ständischen Deputirten in Berlin, am 7ten und 16ten September 1811
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werde, wo es bisher nur unvollſtaͤndig oder gar nicht vorhanden war. Dies gilt von dem groͤßten Theil der Bauernlaͤnder der Monarchie, mithin von der Haupt⸗Maſſe der Grundbeſitzungen.

Wer vermag zu mißkennen, daß es Wohlthat fuͤr die Intereſſenten, daß es großer Gewinn fuͤr den Staat ſeyn werde, wenn das Band geloͤs't wird, welches zwiſchen Ihm, den Gutsherren und Bauern, in Abſicht jener Maſſe von Laͤndereyen beſteht und ſolche gefeſſelt haͤlt? Koͤnnten es die Nachkommen uns wohl vergeben, wenn wir es unterließen, und einem Zuſtande Fortdaner geſtatteten, der uns die ſicherſte und ergiebigſte Quelle der National⸗Wohl⸗ fahrt verſchließt? Nein, ſie koͤnnten es nicht, und ſie wuͤrden ſogar das Verdammungs⸗Urtheil uͤber uns ausſprechen, wenn ſie erfuͤhren, daß die Ent⸗ feſſelung dann noch unterblieben ſey, als ſie von der Noth erfordert wurde.

Wirklich, wir duͤrfen es uns nicht verhehlen, daß ein hoher Drang vorhanden iſt, das zwiſchen dem Gutsherrn und Bauern beſtehende Verhaͤltniß aufzuloͤſen! Die Lage Beider iſt durch den letzten zerſtoͤrenden Krieg und ſeine noch boͤſeren Folgen in Abſicht der Commerz⸗Hemmung, ſo ſchlimm

ge⸗