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Steuern noöͤthig macht, wobei man folglich die meh⸗ rere Verhaͤltnißmaͤßigkeit derſelben zu den einzelnen Kraͤften zum reinen Gewinn hat.
Dieſe Verhaͤltnißmaͤßigkeit ſcheint zwar in ſo— fern nicht vorhanden zu ſeyn, als bei der Perſo⸗ nen⸗Steuer das verſchiedene Gewerbe und deſſen Eintraͤglichkeit unberuͤckſichtigt bleibt; allein die an⸗ ſcheinende Praͤgravation verſchwindet, wenn man er⸗ waͤgt, daß jedes Geſchaͤft, welches auf dem plat— ten Lande getrieben wird, mit Ausnahme der Ta— gelohns⸗Arbeit, einer beſonderen Steuer unterliegt, die zur Ausgleichung fuͤhrt. Der Bauer giebt Grund⸗ und der Handwerker und Fabrikant Ge⸗ werbe⸗Steuer. Blos der Tagelohner giebt nichts beſonderes fuͤr ſeinen Verdienſt und er kann alſo, da die fixe Steuer ſo ſehr geringe iſt, ſolche eben ſo gut, wie die uͤbrigen Landbewohner tragen.
Eine große Schwierigkeit ſchien theils in der Abſtellung der laͤſtigen und der Moralitaͤt nachthei— ligen Controlle durch ein ſchlecht beſoldetes, oft beſtechliches Perſonal, und theils in der Ausfin⸗ dung der Mittel zu einer einfacheren und leichte⸗ ren Erreichung des Zwecks zu liegen. Sie iſt durch die Vorkehrung beſeitigt, welche das Ediet
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