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a. erſchoͤpfe der Raps einen ſehr fruchtbaren und fetten Boden verhaͤltnißmaͤßig weniger, als einen ſol⸗ chen, der es nicht, oder im mindern Grade ſey, weil er jenem an befruchtenden Stoffen mehr wieder zuwende als dieſem,
vermoͤge der mehreren, groͤßern und ſaftigern, im Winter abfallenden und vermodernden Blaͤtter;
vermoͤge der groͤßern, nach der Aberndtung in der Erde zuruͤckbleibenden und daſelbſt verfaulenden Wurzeln;
vermoͤge der Beſchattung, mit der er, von ſeinem erſten Wachsthume an bis zu deſſen Vollendung das Erdreich uͤberziehe, dadurch nicht nur verhin⸗ dere, daß kein Unkraut aufkommen koͤnne, ſon⸗ dern auch die Erzeugung von den Erdboden be⸗ fruchtenden Luftarten und deren Abſetzung in den⸗ ſelben veranlaſſe und beguͤnſtige, wohingegen dieſe Beſchattung bey, auf aͤrmeren Boden nur ſehr maͤßig gedeihenden Raps nicht allein mit ihren wohlthaͤtigen Wuͤrkungen wegfalle, ſondern auch das Unkraut ſich einſtelle, und den Acker, in Ge⸗ meinſchaft mit dem Raps, verhaͤltnißmaͤßig mehr erſchoͤpfe, ja ihn noch obendrein verwildere.
b. Wuͤrde das treffliche Gedeihen des Weitzens, Rockens und aller uͤbrigen Fruͤchte nach gut gerathenem Raps, wohl nicht in dem Maaße Statt finden koͤnnen,
wenn


