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das Mehrere was der Raps ihm entzogen habe, an Nahrungsſtoffen wieder zuzuwenden.
Uuter dieſen Umſtaͤnden ſey es unmoͤglich den Laͤn⸗ dereyen ihre jetzige Fruchtbarkeit zu erhalten, und eine Verminderung dieſer unvermeidlich.
4. Der Anbau des Rapſes ſey mißlicher als den des Getreides, indem er leichter, nicht nur im Winter, ſon⸗ dern mehr noch im angehenden Fruͤhlinge, von ihm un⸗ guͤnſtiger Witterung leide, und dadurch oft alle auf ihn geſetzte Hofnung vernichte. Scharfe und harte Winter er⸗ trage er, in Ermangelung einer ihn ſchuͤtzenden Schnee⸗ decke, nicht ſo gut als Weitzen und Rocken, noch weniger aber im Fruͤhlinge die, mit taͤglichem warmen Sonnen⸗ ſcheine abwechſelnden, Nachtfroͤſte, auch werde er zuweilen vom Pfeiffer und anderem Ungeziefer verwuͤſtet.
Wenn er nun.
5. nicht gut, doch nicht ſchlecht genug gerathe, um ſeine Anbauer zur Umackerung und Beſaamung des Lan⸗ des mit andern Fruͤchten zu bewegen: ſo naͤhmen Unkraͤu⸗ ter aller Art um ſo mehr uͤberhand, je fetter und frucht⸗ barer der Boden ſey; dieſer verwildere nun, und alle fol⸗ genden Saaten gedeihten ſchlecht.
Endlich 6. treffe die Erndte des Rapſes haͤufig, ſeine Aus⸗ ſaat faſt immer mit der Erndte des Getreides zuſam⸗ men, und ſetze dadurch nur zu oft ſeine Anbauer in eine um deſto groͤßere Verlegenheit, je weitere Ausdehnung ſie dem


