Teil eines Werkes 
2 (1825) Anleitung zum practischen Ackerbau. 2
Entstehung
Seite
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Weitzen Rocken Gerſte

. 3977 Kilogramme .... 3418 ...... 2327

Hafer..... 29 4

Woher es koͤmmt, daß hier der Strohertrag des Weitzens ſich uͤber den Rocken erhebt, da doch allgemein dafuͤr gehal ten wird, daß dieſer mehr Stroh als jener abwerfe, weiß ich nicht anders, als dadurch zu erklaͤren, daß man den beſten, kraftvolleſten Boden vorzugsweiſe dem Weitzen, dem Rocken aber in der Regel nur den weniger beguͤnſtigten ein⸗ raͤumt. Nun aber iſt es anerkannt, daß ein guter fetter Boden ſich beſonders durch einen ſtarken Strohertrag aus⸗ zeichnet.

Wenn man, nach dem viel erfahrnen H. Koppe, von einem pr. Scheffel Rocken 200 Pfd. Stroh rechnet: ſo ergiebt ſich, daß das Stroh des Hafers und der Gerſte o,Zo gegen das des Rockens betraͤgt. Nehmen wir nun ſechs ſolcher Scheffel fuͤr den pr. Morgen au: ſo gehen daraus 2635 Ki⸗ logr. Rockenſtroh und 2108 Kilogr. Sommerſtroh von dem Hektar hervor. Lezteres verhaͤlt ſich alſo zu erſterm wie 3o0 zu 100.

Nach dem ſo eben von mir aufgeſtellten Durchſchnitte verhaͤlt ſich das Sommerſtroh zu dem Rockenſtroh aber nur wie 77 zu 100 und zum Winterſtroh uͤberhaupt.

Nach der Thaer'ſchen Angabe insbeſondere betraͤgt das Rockenſtroh 2362, das Gerſtenſtroh aber nur 1740, und das Haferſtroh gar nur 1639 Kilogr. Erſteres ſtuͤnde alſo zu dem des Rockens wie 753, lezteres wie 65, beide im Durch ſchnitt wie 69 zu 100; ſtatt daß der Durchſchnitt nach Koppe wie 80 zu 1o0o betragen muͤßte; woraus dieſer den