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Überſicht über den Körperbau und die Lebenserſcheinungen der Tiere. 13
verwendet wird, wird aus der Leber durch die Leberader der unteren Hohlader(1) zugeführt und gelangt alſo in das Herz.
Aus dem Dünndarme werden weiter durch die Milchſaft⸗ oder Chylusgefäße (Ch) verdaute Nahrungsſtoffe aufgeſogen, welche in den Lymphdrüſen(BA4 eine ge⸗ wiſſe Umbildung beſtehen und nachher durch den Milchbruſt⸗ gang(Mbg) in das Blut⸗ gefäßſyſtem und zwar in einen Aſt der oberſten Hohlader (bei 2) geführt werden.—
In Fig. 8 iſt weiter die Luftröhre durch Lr an⸗ gedeutet, die Lungen durch L, die linke Hälfte des Herzens durch l, die rechte Hälfte des⸗ ſelben Organes durch r, die untere Hohlader durch 1, die obere Hohlader durch 2, die Körperſchlagader(Aorta) durch 3, die Milz(welche in natür⸗ licher Stellung an der linken Seite des Magens, unmittel⸗ bar unter der Körperwand liegt) durch M.
In Fig. 9 ſind die Ein⸗ geweide des Hundes in ihrer natürlichen Lage abgebildet. Das Zwerchfell(Zwf) teilt die Körperhöhle in Bruſt⸗ und Bauchhöhle. In der Bruſt⸗ höhle liegen das Herz(H'H) und die Lungen(L), in der Bauchhöhle hauptſächlich die Verdauungsorgane(vgl. die Erklärung). Der Dünndarm iſt aus der Bauchhöhle heraus⸗ gezogen; die Teile desſelben werden durch eine Haut(das Gekröſe) zuſammengehalten. In dem Gekröſe verlaufen die
Fig. 9. Ein Hund mit geöffneter Bruſt⸗ und Bauch⸗ höhle, um die darin enthaltenen Organe in ihrer natürlichen Lage zu zeigen. 0 Sp d= Ohrſpeichel⸗ drüſe; Uk Sp d= Unterkieferſpeicheldrüſe; Kk= Kehlkopf; Schl= Schlund; Lr= Luftröhre; R= Rippen; Ao= Aorta; H*= Vorkammer des Herzens; H= Kammer des Herzens; LL“’= Lungen; Zw1= Zwerchfell; Gb= Gallenblaſe; Lb= Leber; M= Magen; D= Zpölffingerdarm und Dünndarm; BSp d= Bauchſpeicheldrüſe; B d= Blinddarm; N= Nieren; Hb= Harnblaſe.
Milchſaft⸗ oder Chylusgefäße, ſowie die Blutgefäße.— Während die Ernährung diejenige Lebensverrichtung iſt, welche das Individuum vor dem Abſterben ſchützt, dient die Fortpflanzung


