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Der Kartoffelbau nach seinem jetzigen rationellen Standpunkte / von Hugo Werner
Entstehung
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32 Die Kartoffel. 1878 Proskau, 30400 kg Kartoffeln. 1879„ 23600„ 1880 Poppelsdorf, 36720„ 1881 Kottulin, 12720„ 1885 Emersleben 26812„

In Proskau ſtellte ſich das Stärkeergebnis auf 4266— 6099 kg und der Stärkegehalt betrug 18,06— 22,06 p„Ct.

Eine ſehr wertvolle Kartoffel, welche ſich für jeden Boden, ſelbſt ſchweren, und jedes Klima eignet, auch für alle Zwecke Verwendung ſinden kann und ſehr geſund bleibt.

e) Sehr ſpäte Kartoffelſorten. Aspasia.

Knolle: blaßrot, länglich, gut geformt; Augen dunkelrot, flach; Fleiſch weiß⸗gelblich.

Die D. Kart.⸗Kult.⸗St. berichtet, daß durchſchnittlich nach zweijährigem Anbau p. ha erzielt wurden: 23423 kg Knollen mit 17,23 pCt.= 4604 kg Stärke.

Dieſe Züchtung Paulſen's iſt eine ſehr ſpäte, wenig ſtärkereiche Kartoffel, welche in naſſen Jahren, vermöge ihrer großen Widerſtandsfähigkeit gegen die Pilzkrankheit befähigt iſt, große Maſſenerträge zu liefern, die aber in guten und in be⸗ ſonders trocknen Kartoffeljahren von vielen anderen Sorten in dieſer Beziehung übertroffen wird.

Hannibal.

Knolle: rot, rund; Augen dunkelrot, mitteltief bis flach; Fleiſch gelblich⸗weiß. Kraut: mittelgroß; Blüte rotweiß. Nach dem Bericht von 1894 wurden auf der D. Kart.⸗ Kult.⸗St. erzielt: 24 085 kg Knollen mit 21,81 pCt.— 5207 kg Stärke. Es war dies die ſtärkereichſte der im Jahre 1894 an⸗ gebauten Sorten. Es iſt eine beſonders widerſtandsfähige Züchtung von Paulſen, welche ſich für alle Bodenarten eignet, ſehr hohe Er⸗ träge bringt und einen großen Stärkegehalt beſitzt. Sie iſt